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Freitag, 18. März 2011, 20:34

2. Oktober 2010: Fulda 1. Fuldaer Fibromyalgie Forum - UND Wirkungsweise der Guaifenesintherapie

2. Oktober 2010 in Fulda: 1. Fuldaer Fibromyalgie Forum - UND Wirkungsweise der Guaifenesintherapie



Bereits am 2. Oktober 2010 fand in Fulda eine Großveranstaltung für Fibromyalgiebetroffene statt, in welcher wir die Möglichkeit hatten, all unser Wissen über Dr. Amands Guaifenesintherapie und unsere seit 2004 im Forum gesammelten Erfahrungen öffentlich darzustellen.

Fulda 1. Fuldaer Fibromyalgie Forum - UND Wirkungsweise der Guaifenesintherapie


Der Initiator dieser Veranstaltung teilte mir persönlich mit, dass er anschließend zusammengedonnert wurde, weil er zugelassen hat, dass die Guaifenesintherapie bei so einer großen Veranstaltung öffentlich vorgestellt wurde.s14 Wichtiger Hinweis

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,

am 2. Oktober 2010 findet in Fulda das 1. Fuldaer Fibromyalgie Patienten Forum statt. Es ist die Veranstaltung, zu welcher wir Dr. Amand eine Einladung geschickt hatten. Wie ihr wisst, musste er diesen Termin leider absagen, sicherte uns aber einen späteren Termin zu.

Aber wir haben dennoch das große Glück erstmals im Rahmen einer so groß aufgezogenen Veranstaltung Dr. Amands Guaifenesintherapie und seine Theorie zur Entstehung der Krankheit Fibromyalgie öffentlich bekannt zu machen. Die Möglichkeit dazu erhielten wir durch die Aktivitäten unserer Brigitte, welche, obwohl sie kein Forummitglied ist, immer wieder mit Hilfeleistungen in verschiedenster Form und guten Ideen unser Ziel, Dr. Amands Lebenswerk auch in Deutschland bekannt zu machen intensiv mit unterstützt. s25
Auf der 1. Seite unseres Forums (Homepage) findet ihr unter unserem Logo die Möglichkeit, die Broschüre zu dieser Veranstaltung herunterzuladen und den Text so weit zu vergrößern, wie ihr ihn zum guten Lesen benötigt. Auf der zweiten Seite der Broschüre ist das gesamte Programm dieses Tages abgedruckt.

Ich stelle hier an dieser Stelle das Programm ebenfalls noch einmal ein, so dass wir evtl. im 3. Hauptforum unter Sonstiges darüber diskutieren können.

Programm

am 2. Oktober 2010

09:30 – 10:00 Uhr
Grußwort Brigitta Gibson, Deutsche Schmerzliga
Grußwort Claus Buchhorn, Notbremse e.V.
10:00 – 11:00 Uhr
Fibromyalgie-chinesische Medizin kann helfen!
Dr. Christian Schmincke, Gerolzhofen
Chefarzt der Klinik am Steigerwald

11:00 – 12:00 Uhr
Ursachen der Fibromyalgie.
Dr. med. Wolfgang Brückle

12:00– 13:00 Uhr
Ernährung und das Fibromyalgiesyndrom.
Gräfin Maria von Kageneck

13:00 – 13:30 Pause

13:30 – 14:30 Uhr
Die Guaifenesintherapie nach Dr. Amand und ihre Anwendung in unserem Forum contra-dem-schmerz.de.
Jutta Haag (alias Judith Dagota), Bittkau
Bisher weltweit die einzige Methode, um Symptome der
der Fibromyalgie umzukehren und die Betroffenen in die
Beschwerdefreiheit zu führen.

14:30 – 15:30 Uhr
Schmerzen, die keiner glaubt - mit Schmerzen muss man nicht leben.
Prof. Dr. Dr. Bauer

15:30 – 16:00 Pause

16:00 – 17:00 Uhr
Nicht "mit Fibromyalgie leben", sondern ohne.
Der Reverse Therapy - Ansatz
Stephan Langguth, London

16:00 – 17:00 Uhr
Fibromyalgie-Syndrom – Woher kommt der Schmerz?
Dr. med. Nurcan Üçeyler, Würzburg

17:00 – 18:00 Uhr
Fibromyalgiesyndrom - Sichere Wege aus der Schmerzfalle.
Dr. med. Viola Rippin, Schotten

18:00 – 19:00 Uhr
Individuelle Selbsthilfestrategien beim FMS.
Rainer Marx, Heusenstamm

19:00 – 20:00 Uhr
Volle Rentenleistung aus der privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) bei Fibromyalgie - unmöglich oder doch möglich?
Dr. Burkhard Tamm, Würzburg

Den Referenten stehen jeweils 45 Minuten zur Erläuterung ihrer speziellen Thematik zur Verfügung. Anschließend haben die Zuhörer die Möglichkeit, jeweils etwa 15 Minuten Anfragen zu stellen.
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
http://judithdagota.beepworld.de/
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Freitag, 18. März 2011, 20:39

s14 Ergänzung von Birgit

noch eine Ergänzung meinerseits : Die Veranstaltung findet im Gemeindezentrum Künzell ( bei Fulda ) Hohlweg 32-36 statt. s16 s16

Birgit s02
__________________
Guaifenesin seit 5.6.2008 2x600 mg/Tag, HG Diät,liberal ,55 Jahre
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Freitag, 18. März 2011, 20:42

Auswertung des Fulda Treffens durch Birgit


s14 liebe Mitglieder

Wir hatten nun die Möglichkeit in Fulda erstmals einer breiteren Öffentlichkeit
die Guaifenesintherapie nach Dr.Amand vorzustellen. Es wäre natürlich ideal
gewesen, wenn Dr. Amand persönlich anwesend gewesen wäre.
Isabell begann schon mit einer leichten Verspätung, und ohne konkrete
Erläuterung seiner Therapie, hätte niemand verstanden, weshalb wir diese
Therapie überhaupt durchführen und was sie bewirkt.
Für eine großartige Diskussion u. Erwähnung unserer Forumsarbeit blieb im
Rahmen dieser festgelegten Stunde kaum Zeit. Interessierte folgten uns ins
Foyer u. dort konnten wir noch Fragen beantworten. Einige meinten, alleine
die Info über diese Therapie würde schon einen ganzen Nachmittag bean-
spruchen. Das Interesse war groß und die Reaktionen alle positiv.
Viele schöpften wieder neue Hoffnung, nun doch noch eine Therapie gefunden zu haben, die auch wirklich hält was sie verspricht, nämlich eine
allmähliche Umkehr aller Fibromyalgiesymptome.
Herr Buchhorn, der Veranstalter bekam allerdings am Montag von der " Deut-
schen Fibromyalgievereinigung " einen "bösen" Brief, warum man erlaubt hätte,
diese Therapie in Fulda vorzustellen. Er reagierte mit Empörung, diese Vereini-
gung macht seit Anfangszeiten dieser Therapie in Deutschland das Leben
schwer.
Etwas mehr Unterstützung u. Ratschläge von unseren Mitgliedern im Vorfeld
wäre vielleicht ganz gut gewesen, evtl. hätten wir dann über verschiedene
machbare Wünsche nachdenken können.
Alles in Allem war es eine gute Präsentation unserer Guaifenesintherapie

mögen viele Menschen diese einzigartige Chance ergreifen ! eure Birgit

__________________
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Freitag, 18. März 2011, 20:42

RE: 2. Oktober 2010 findet in Fulda das 1. Fuldaer Fibromyalgie Patienten Forum

Liebe Isabell,
ist das ein veralteter Artikel (weil Datum 02.10.2010), den Du auf Grund des Datenverlusts nach dem Forumsangriff neu eingestellt hast oder ein Tippfehler (und das Treffen findet am 2.10.2011 statt?)
Danke und schöne Grüße
Claudine

Antwort:
Ja liebe Claudine , entschuldige, wenn ich gleich hier hinein antworte. Das Datum veränderte sich, da man zwischendurch wieder mal versuchte, uns völlig fertig zu machen. Dazu werde ich aber später auch noch einiges sagen.
Liebe Grüße

deine Isabell
s04 s04
47 Jahre, seit 05.10.2009 Guaifenesin // Guai Pause von 01/2017 bis 06/2018 wg. Borreliose.
Neustart mit Guai am 22.06.2018 mit 300-0-300 MHCP Guai.Salicylatgeprüfte Pflegeprodukte und Medikamente des Forums unter http://salfreeproducts.wordpress.com

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Freitag, 18. März 2011, 20:46

Wirkungsweise der Guaifenesintherapie

s14 und hier:

Unser Fulda Vortrag

Ich möchte Ihnen die Wirkungsweise der Guaifenesintherapie, die von Dr. Amand entwickelt wurde - und unsere Arbeit im Forum: contra-dem-schmerz, ein Internetforum, welches Fibromyalgiekranke bei der Guaifenesintherapie begleitet, erläutern.


Es wäre schön gewesen, wenn an dieser Stelle heute ebenfalls Prof. Dr. Amand aus Kalifornien stehen würde. Denn niemand kann seine Theorie zur Krankheitsentstehung Fibromyalgie so gut darstellen wie er selbst. Er bekämpfte über 50 Jahre lang intensiv diese Krankheit mit den vielseitigsten Beschwerden, unter welcher auch er selbst und seine Töchter litten - eine Krankheit, die seit den 80 er Jahren des letzten Jahrhunderts den verwirrenden Namen Fibromyalgie-Syndrom trägt. Doch leider ist Dr. Amand zu dem heutigen Termin nicht abkömmlich.

Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen heute EBENFALLS als Betroffene und Anwenderin der Guaifenesintherapie zunächst Dr. Amands Theorie zur Entstehungsursache der Krankheit Fibromyalgie erläutern. Denn auf diese Theorie beruht ja die Guaifenesintherapie.
Da die Guaifenesintherapie in Deutschland noch nicht zu den rechtlich anerkannten Therapieformen gezählt werden kann, vorab von mir ein paar Hinweise zur bisherigen Weiterverbreitung dieser speziellen Therapieform.

Neben seiner Lehrtätigkeit als Universitätsprofessor war Prof. Dr. Amand insbesondere innerhalb seiner umfangreichen Praxisarbeit als Endokrinologe tätig.
Wohl kaum ein Arzt kann wie er auf die stattliche Anzahl von 10 000
Fibromyalgie-Betroffenen zurückblicken, die alle von ihm PERSÖNLICH untersucht und erfolgreich therapiert wurden. Dr. Amand ist bereits seit etlichen Jahrzehnten mit diesem speziellen Krankheitsbild engstens vertraut und war dadurch in der Lage sein gesamtes Wissen und seine vielseitigen Erfahrungen über die Fibromyalgie in zwei Büchern zu veröffentlichen. Diese Bücher sind deshalb so wertvoll, weil es Prof. Dr. Amand gelang, seinen Patienten eine von ihm entwickelte Therapieform gegen diese Krankheit anzubieten, die sie allmählich zur Schmerzfreiheit führt.
Mittlerweile therapieren sich nach seiner Methode viele Tausende Patienten in Kalifornien, die eine zusätzliche Hilfestellung in einem großangelegten Internetforum finden, deren Leitung die Mitstreiterin Prof. Dr. Amands, Frau Claudia Marek übernommen hat. Neben diesem Forum, in welchem mehrere tausend Mitglieder aus aller Welt betreut werden, gibt es noch ein Internetforum mit dem Namen Jet Lewins, ein Forum, welches speziell für jugendliche Fibromyalgie-Betroffene gegründet wurde. Allein diese Tatsache zeigt, um wie viel fortschrittlicher die Medizin in diesem Lande ist, denn in Deutschland wird noch heute von nicht wenigen Ärzten die Meinung vertreten, Kinder könnten noch nicht unter Fibromyalgie erkranken.
Ein weiteres großes Internetforum wurde in England ins Leben gerufen. Auch hier werden Betroffene bei der Guaifenesintherapie betreut. Seit 2004 besteht auch in Deutschland ein Online-Forum, das Forum: contra-dem-schmerz, in welchem sich zur Zeit etwa 300 Mitglieder der Guaifenesintherapie von Dr. Amand zuwenden und sich dabei gegenseitig unterstützen.
Neben diesen Onlineforen gibt es außerdem zahlreiche Selbsthilfegruppen, die ebenfalls diese Therapieform erfolgreich anwenden. So haben sich allein in Amerika über 35 Selbsthilfegruppen gebildet, ja selbst in Neuseeland, in der Schweiz und in Deutschland wenden sich immer mehr Patienten dieser Therapieform zu und bilden eigene Selbsthilfegruppen vor Ort.
In Deutschland ging diese Bewegung um die Einführung der Guaifenesintherapie von einer erkrankten Hebamme in Süddeutschland aus. Es ist Frau Dora Maier wohnhaft in der Nähe von Stuttgart, die zunächst bei sich selbst und ihren 3 betroffenen Kindern diese Therapie erfolgreich einsetzte und daraufhin eine erste deutsche Selbsthilfegruppe für die Guaifenesintherapie in ihrem Heimatort Setzingen gründete. Bald darauf entstanden nach den ersten Erfolgsmeldungen weitere Selbsthilfegruppen besonders in Süddeutschland.

Unserem Forum: www.contra-dem-schmerz.de kommt eine besondere Bedeutung zu, denn diesem Forum ist es besonders zu verdanken, dass sich Fibromyalgie-Betroffene aus GANZ Deutschland, ja sogar aus Österreich und der Schweiz schnelle Unterstützung und Hilfe holen können.
Um auch Betroffenen, die keinen Online-Zugang besitzen, diese Therapieform zu ermöglichen, veröffentlichten wir im Januar diesen Jahres ein Nachschlagewerk für die Guaifenesintherapie. Auf diesem Weg wurden über sechs Jahre gesammelte im Erfahrungen aus unserem Forum für Viele nutzbar gemacht.

Wenden wir uns nun der Theorie zu, nach welcher Dr. Amand seine Therapie entwickelte und diese in seinen beiden Büchern als Guaifenesin-Protokoll weitergibt, so dass Betroffene selbstständig in der Lage sind, konkret nach Dr. Amands Konzept ebenfalls seine Therapie erfolgreich anzuwenden.

Dr. Amand bezieht sich bei der Darlegung seiner Theorie auf sehr komplizierte Stoffwechselvorgänge. Zum besseren Verständnis werde ich diese Stoffwechselvorgänge so vereinfacht wie möglich darstellen.
Er geht davon aus, dass die genetisch bedingte Unfähigkeit überschüssige anorganische Phosphate auszuscheiden unsere Beschwerden bewirkt. Mit der Nahrungsaufnahme gelangen die für den Stoffwechsel wichtigen Phosphate in unseren Körper. Unverbrauchte, also überschüssige Phosphate scheidet ein gesunder Körper bald darauf über die Nieren wieder aus. Da jedoch UNSER Körper auf Grund des vermuteten Gendefektes nicht dazu fähig ist, lagert er
bei Fibromyalgiekranken die Phosphate zunächst in den Knochen ab - bis diese quasi „voll" sind - und dann an Sehnen, Bändern, in den Muskeln und zum Schluss in den Gelenken. Durch diese Ablagerungen entstehen unsere Beschwerden, welche unaufhaltsam stärker werden und schließlich zur nicht mehr umkehrbaren Osteoarthrose führen. Da der Gendefekt aber nicht behoben werden kann, werden auch weiterhin ununterbrochen überschüssige Phosphate in unserem Körper eingelagert, so dass schließlich jede Zelle davon betroffen ist.
Jetzt hat unser Körper ein ernsthaftes Problem. Denn er ist nun nicht mehr fähig, mit Hilfe der Mitochondrien - dies sind winzige Kraftwerke in unseren Zellen, welche für die lebenserhaltene Energie sorgen - die erforderliche Energie in AUSREICHENDEM Maße herzustellen. Die Betroffenen leiden nun unter einem ganz erheblichen und belastenden Energiedefizit.
So müssen nach und nach immer mehr Bereiche auf Sparflamme umgestellt werden. Eine erholsame Regenerierung des Körpers während des Schlafes ist nicht mehr gewährleistet. Die generelle, spürbar hochgradige Erschöpfung beginnt. Spätestens ab diesem Zeitraum fängt auch für die Betroffenen die Odyssee von Arzt zu Arzt mit all seinen weiteren extrem belastenden und uns allen bekannten zusätzlich und unnütz herbeigeführten Strapazen an . Bei Umfragen mit 150 Betroffenen konnten wir bis zu 250 verschiedene Symptome vermerken.
Wieso kann ein Gendefekt derartig schwerwiegende Folgen verursachen? Wäre es nicht möglich, einfach darauf zu achten, dass wir mit der Nahrung so wenig wie nur möglich an Phosphaten aufnehmen und schon könnte es uns besser gehen?
Nein, das ist leider nicht der Fall. Betroffene erkennen anhand ihrer stärker werdenden Probleme sehr genau, dass irgendetwas in ihrem Körper nicht mehr stimmt und sie deuten auch richtig, dass die bisherigen vielen unterschiedlichen und zu unterschiedlichen Zeiten auftretenden Symptome zusammenhängen und jetzt, da die Erschöpfung ständig stärker fortschreitet, sogar diese unterschiedlichen Symptome zur selben Zeit auftreten können und schließlich ständig vorhanden sind.

Ich erwähnte vorhin, dass dann, wenn Phosphatablagerungen nicht nur in den Knochen, sondern nun auch in jeder Zelle auftreten können, die Erschöpfung extrem voranschreitet.

In der Medizin gibt es ein Gesetz, das besagt, dass ein zu viel oder zu wenig eines bestimmten Elements die normale Körperfunktion stören wird. Dies ist nicht überraschend, da Zellen nur dann arbeiten, wenn sich ihre chemischen Inhaltsstoffe in ihrem jeweiligen sehr eng bemessenen Normbereich befinden. Um sich selbst am Leben zu erhalten, verteilt der Körper auf eine bestimmte Art und Weise die überschüssigen Mengen auf verschiedene Zellen - und er tut dies in einer logischen Reihenfolge.
In der Physiologie und in der Biochemie ist weiterhin bekannt, dass ein Überschuss an Phosphat im inneren Teil der Zelle, den Mitochondrien diese Kraftwerke verlangsamt.
Die Folge so einer Blockade ist, dass nicht genügend hochwertiges Energiephosphat erhältlich ist, um es zu den aktiven Zellen zu transportieren. Hochaktive Zellen sind als Erste und am Schlimmsten von einem Energiemangel betroffen.
Es sind die Gehirn- und Muskelzellen. Unter beiden Bereichen leiden wir Fibromyalgiebetroffenen besonders stark, unsere Kraft verschwindet ständig mehr und unser Gehirn zeigt uns immer häufiger Ausfälle - so dass viele Fibromyalgiebetroffene sogar mit der Angst leben, schon auf dem Weg zur Alzheimer Krankheit zu sein.


Fortsetzung nächster Beitrag
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Freitag, 18. März 2011, 20:49

Fortsetzung des Fuldavortrages

Eine Blockade in der Energie-Bildung bedeutet, dass gerade so viel Energiephosphat für die Zellen verfügbar ist, dass diese überleben. Zusätzliche Funktionen können nicht mehr ausgeführt werden. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Gehirn- und Muskelzellen des gesamten Gewebes am stärksten betroffen sind. Wir benötigen im doppelten Sinne Energie, das heißt, dass wir bei JEDER Aktivität im Leben eine bestimmte Menge Energie benötigen. Doch auch unser Körper selbst benötigt sehr viel Energie.
Und genau dafür benötigen wir Phosphate, nicht zu viel und nicht zu wenig.

Um den chemischen Prozess der Energiebildung in Gange zu bringen, muss zusätzlich zum Phosphat auch eine ganz spezielle Menge Kalzium vorhanden sein. Kalzium, welches nicht nur den Knochen die Stabilität verleiht, sondern gemeinsam mit dem Phosphat auch für die Energiebildung verantwortlich ist, muss deshalb speziell zur Energieerzeugung in das Zellinnere geschleust werden.

Wenn die benötigte Menge Energie erzeugt worden ist, wird das Kalzium durch diese speziellen, winzigen Pumpen wieder aus dem Zellinneren geleitet. Denn das Kalzium muss für die nächste Energieerzeugung in Warteposition verbleiben. Dafür wird es mittels der Enzympumpen in seine Vorratslager zurückgebracht. Ein Teil des Kalziums wartet sogar noch außerhalb der Zelle auf seinen Einsatz, um immer dann, wenn über das Gehirn der Auftrag zur Energiebildung weitergeleitet wird, auch abgesichert ist, dass sowohl kleine als auch große Mengen Energie auf Abruf erzeugt werden können. Zusätzlich wird außerdem Kalzium zum weiteren Abtransport in den Körper hinaus gepumpt. Diese Arbeit der Enzympumpen benötigt ungefähr 40 % der gesamten Zellenergie.
Doch bei uns Fibromyalgiebetroffenen ergibt sich daraus ein großes Problem. Wie wir bereits wissen, wird durch eine zu große Menge Phosphat die Energiegewinnung eingeschränkt. Und diese Einschränkung bewirkt, dass für die Enzympumpen nicht mehr genügend Energie zur Verfügung steht. Daraus ergibt sich die fatale Situation, dass das Kalzium viel länger im Zellinneren verbleiben muss, als der Prozess der Energiegewinnung andauert. Hinzu kommt außerdem, dass beim Ansteigen des Phosphatanteils automatisch auch der Kalziumanteil steigt. Solange aber das Kalzium im Zellinneren bleibt, so lange wird auch der Prozess der Energiegewinnung fortgesetzt. Phosphat kann sich jedoch nicht wahllos in Zellen anhäúfen, ohne bleibende Schäden zu verursachen.


Die bei gesunden Personen folgenden Ruhepausen nach der Energiegewinnung bringen der Zelle eine Zeit zum Regenerieren. Diese entfällt jedoch bei Fibromyalgiekranken. Und dies bedeutet, dass die Zelle ununterbrochen arbeiten muss bis hin zur völligen Erschöpfung. Da aber jeder größere Verlust von Energie für die Zelle das Absterben der Zelle, also den Zelltod bedeutet, funktioniert ein gesunder Körper in der Form, dass in solchen bedrohlichen Fällen ein Schutzmechanismus einspringt. Doch bei Fibromyalgiekranken scheint dieser Schutzmechanismus eindeutig nicht zu funktionieren. Deshalb bleibt der Zelle letzten Endes nichts weiter übrig, als diesen fatalen Zustand zu beenden, indem der zu hohe Phosphatgehalt durch Wassereinlagerungen verdünnt wird. Untersuchungen haben ergeben, dass in diesen schmerzenden und angeschwollenen Bereichen bis zu 90-95 % Wasser zusätzlich eingelagert wurden. Nur auf diese Weise ist es dem Körper möglich, den Phosphatanteil zu verdünnen und ihn teilweise sogar in angrenzendes Gewebe umzutransportieren.
Doch wie wir wissen, bringt auch das keine wirkliche Lösung, denn das überschüssige Phosphat kann ja infolge des Gendefektes nicht über die Harnorgane ausgeschieden werden, muss also im Körper verbleiben.

Die Schmerzen allerdings nehmen überhand, denn jedes Umlagern oder wieder Neueinlagern verursacht ebenfalls unsere typischen Fibroschmerzen.
Ab einem bestimmten Zeitraum spürt der Betroffene, dass sich in seinem gesamten Körper, aber besonders auch auf seiner Haut eine extreme, unerträgliche Spannung und Unruhe aufbaut, bei welcher sämtliche, vorher noch erfolgreich eingesetzte Entspannungstechniken völlig versagen.

Bei Untersuchungen können Verhärtungen und Verkrampfungen in Muskeln, Sehnen und Bändern festgestellt werden. Dies kann nur das Kalzium aus den Lagern verursachen, während dem Zeitraum, in welchem es schon längst aus den Flüssigkeitskammern heraus sein und sich wieder in den Vorratslagern befinden sollte.
Bei Gesunden entsteht zwischen den einzelnen Aktivitäten im Inneren der Zelle immer wieder eine Ruhephase, die den Zellen Fibromyalgiebetroffener nicht mehr gestattet wird und sie so völlig ausgepowert und völlig energielos werden lässt.
Dies erklärt auch die so verschiedenen, betroffenen Bereiche bei dieser Krankheit. Wir Betroffenen wissen es, es bestehen Beschwerden im
Magen-Darmbereich, auf der Haut, an Haar und Nägeln, im Anal- Ural- Vaginalbereich, Herz- und Kreislaufprobleme, die verschiedensten Allergien und Unverträglichkeitsreaktionen, übermäßig häufig auftretende Infekte, Zahn- und Kieferprobleme und vielseitige Beschwerden im gesamten Bewegungsapparat.
Besonders belastend empfinden wir Betroffenen jedoch die vielen Absonderheiten, die durch Fehlleistungen des Gehirns zustande kommen. Ich frage die Nichtbetroffenen: Wen wundert es nun noch, dass viele Fibromyalgiebetroffene außerdem AUCH unter depressiven Verstimmungen leiden?

Häufig wird sich bei unserer Krankheitsbehandlung besonders auf die Muskelschmerzen und Gedächtnislücken konzentriert, aber es wird dabei nicht bedacht, dass sich dieselbe oben geschilderte Problematik auch auf Gewebe erstreckt, welches für die Bildung von Molekülen, Hormonen, Neurotransmittlern und anderen chemischen Stoffen zuständig ist.
Ein Beweis, dass auch diese Gewebebereiche betroffen sind, wurde schon durch die verschiedensten Studien belegt. So ist bekannt, dass bei den meisten dieser Stoffe höhere oder auch niedrigere Konzentrationen als bei Gesunden vorhanden sind. Aus Zeitgründen erspare ich mir entsprechende Aufzählungen.
Aber anhand dieser zahlreichen veränderten Laborwerte wird sichtbar, WIE VIELE verschiedene Gewebearten betroffen sein MÜSSEN. Dieser Krankheit muss also eine Störung zugrunde liegen, die die Leistung eines harmonisch funktionierenden Körpers durcheinander bringt.
Diese Krankheit betrifft den Kern des Lebens überhaupt.
Dr. Amand sagt: „Das Wesen dieser Krankheit kann am leichtesten verstanden werden, wenn man es als eine Ansammlung von überarbeiteten Systemen ansieht. Diese achten gemäß ihrer Funktion auf die unkontrollierten Kalziumsignale, bis sie zuletzt kollabieren."

Da man bis jetzt noch nicht in der Lage ist, den vermutlichen Gendefekt zu beheben, ist es nur möglich, den Energieentzug zu einer normalen Energieherstellung zurückzuführen, um die vielen, durch Stoffwechselstörungen verursachten Beschwerden wieder rückgängig zu machen.
Deshalb trifft auch die Bezeichnung Fibromyalgie nach Meinung Dr. Amands nicht das wahre Problem dieser Krankheit, Energiemangel-Syndrom würde konkret auf die offensichtliche Erschöpfung des Patienten und gleichzeitig auch auf die versteckte biochemische Fehlleistung hinweisen.



Prof. Dr. Amands Guaifenesintherapie zielt darauf ab, die Lebenskraft des Körpers wiederherzustellen, indem sie den Körper von einer biochemischen Blockade befreit. Wenn dies erreicht ist, werden die Symptome der Krankheit verschwinden.

Dr. Amand sagt von sich selbst, dass er mit 70 Jahren Dinge tut, die er in seinen Dreißigern nicht tun konnte. Mittlerweile hat er schon das hohe Alter von über 80 Jahren bei guter Gesundheit erreicht.

Auch ich persönlich kann den überwältigenden Erfolg seiner Therapie bestätigen, während ich mich mit 59 Jahren unmittelbar vor einer ständigen Bettlägerigkeit befand, kann ich jetzt mit fast 70 Jahren wieder Dinge tun, die mir im Alter von 40 Jahren bereits sehr schwer fielen. So ging mir beispielsweise meine Fingerfertigkeit beim klassischen Gitarre - oder Klavierspiel immer mehr verloren // Nach dem Tischtennisspielen litt ich unter tagelangen Armschmerzen, die immer länger andauerten, beim Stricken oder bei der Gartenarbeit geschah dasselbe, bis ich all diese Beschäftigungen überhaupt nicht mehr ausführen konnte und mir so nach und nach ein großes Stück Lebensqualität nach dem anderen verloren ging. Jetzt nach 6 Jahren der Guaifenesinanwendung habe ich mir alle genannten Hobbys wieder zurückerobert.

Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag
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Freitag, 18. März 2011, 20:58

Guaifenesintherapie

Fortsetzung Fuldavortrag



Kommen wir nun zur „Guaifenesintherapie" und unsere gesammelten Erfahrungen innerhalb des Forums „contra-dem-schmerz"

„Noch einmal Glück gehabt" können nun all jene Fibromyalgiekranke sagen, die bereits in einer Zeit in welcher sie noch gute und schlechte PHASEN im Wechsel haben, die Guaifenesintherapie kennen lernen und sich für diese entscheiden. Denn je eher die Therapie begonnen wird, desto schneller werden die abgelagerten Phosphate ausgeschwemmt werden können. Ein Patient, der eine Ärzte-Odyssee von mehr als 20 Jahren hinter sich hat, was leider noch immer keine Seltenheit ist, wird fast immer unter härteren und längeren Ausschwemmungszeiten zu leiden haben. Ich muss mich leider ebenfalls zu diesen zuletzt Genannten zählen. Und dennoch würde ich keinen Augenblick zögern, um all diese Ausschwemmungszeiten noch einmal über mich ergehen zu lassen. Denn Dank Dr. Amand habe ich mein Leben wieder! Was sind schon zwei, drei harte Jahre gegenüber einem zukünftig schmerzfreien Leben, in dem mir mein Körper gestattet, all die vielen Dinge, die ein erfülltes Leben ausmachen, wieder zurückzuerobern. Ohne Guaifenesin würde es statt ständig besser ununterbrochen noch schlechter werden. Auch hatte ich ja keine andere Alternative, nur die Wahl zwischen völliger Bettlägerigkeit mit einem Dahinvegetieren oder das Wagnis, die vor sechs Jahren in Deutschland noch wenig bekannte Guaifenesintherapie zu beginnen. Ich habe mich für Letzteres entschieden und es nie bereut; nur bedauert, diese Therapie nicht schon viel früher kennen gelernt zu haben.

Wenn wir die Guaifenesintherapie beginnen, wird durch das Guaifenesin ein spezieller Prozess in Bewegung gebracht, bei welchem langsam und nach und nach diese jahrzehntelang bestandenen sowie ständig umfangreicher gewordenen Ablagerungen wieder ausgeschwemmt und zu den Nieren transportiert werden. Da der Gendefekt darin besteht, dass wir nicht in der Lage sind, Phosphate über die Nieren wieder ausscheiden zu können, öffnet das Guaifenesin sozusagen die Rezeptoren, dies sind winzig kleine Öffnungen in den Nieren für die Phosphate und ermöglicht so deren Ausscheidung.

Auf diese Rezeptoren passen jedoch Salicylate noch viel besser. Salicylate sind Bestandteile von Pflanzen und deren Gesunderhaltung dienlich. Wir nehmen sie durch die Nahrung oder über kosmetische Produkte auf, denen heutzutage häufig pflanzliche Inhaltsstoffe zugefügt werden. Und das ist das eigentliche Problem bei der Guaifenesintherapie. Unser Körper versucht nun in Zyklen die eingelagerten Phosphate auszuscheiden. Er bringt zusätzlich Wasser in die Zellen, um die Phosphate ausschwemmen zu können und dann zur Niere zu schicken.
Sind die Rezeptoren in der Niere allerdings durch Salicylate belegt, kann das Guaifenesin keine Ausscheidung bewirken. Also müssen die Phosphate wieder zurück - abermals irgendwo eingelagert werden.
Denn IM BLUT dürfen die ausgeschwemmten Teilchen nicht verweilen, das lässt unser Stoffwechsel nicht zu. Diesen Zustand, der das Funktionieren der Guaifenesintherapie verhindert, bezeichnen wir als "Blockierung der Therapie durch Salicylate." Deshalb gehört es innerhalb der Guaifenesintherapie mit zu den wichtigsten Aufgaben, jede Art von
Salicylaten in Pflegeprodukten, Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten zu vermeiden. In der Nahrung stellen die Salizylate so wie sie in der Natur vorkommen, kein Problem dar, da sie von der Leber so verstoffwechselt werden, dass sie nicht mehr blockieren können.
Doch auf unsere Haut dürfen die Salicylate keinesfalls einwirken, da sie dann gleich über das Gewebe aufgenommen werden. Dies kann bei salicylathaltiger Kosmetika und beim Hantieren mit Pflanzen sehr leicht geschehen. Deshalb sollte man besonders bei der Gartenarbeit Latexhandschuhe tragen.

Wenn das Guaifenesin arbeiten kann, die Rezeptoren nicht durch Salicylate blockiert sind, scheidet der Körper zyklisch immer mehr der abgelagerten anorganischen Phosphate aus. Zwischen den Zyklen stellen sich nach und nach immer mehr gute bis sehr gute Zeiten ein, die schon im ersten oder zweiten Therapiejahr von wenigen Stunden bis hin zu mehreren guten und schmerzfreien Wochen, ja sogar Monaten reichen können. Je mehr Phosphate der Körper im Laufe der Therapiezeit ausgeschwemmt hat, um so schmerzfreier wird der Körper. Die ersten guten bis sehr guten Tage erinnern an die Zeit, da die Krankheit noch nicht ausgebrochen war und machen regelrecht süchtig nach MEHR davon. Diese Tage, an denen man sich einfach wunderbar fühlt, sind eine hervorragende Motivation, um die besonders zu Anfang belastenden schwereren Zyklen anzunehmen und die Therapie gewissenhaft durchzuführen.

Bei Betroffenen, die erst kurze Zeit unter der Fibromyalgie leiden, können diese Anfangsschmerzen als erheblich stärker empfunden werden. Denn der Körper wird ja auch in den Bereichen gereinigt, welche erst bei weiterem Fortschreiten der Krankheit schmerzhaft werden würden. Man blickt dann sozusagen kurzzeitig in die Zukunft und lernt die Verschlimmerungen kennen, unter denen man erst in ein bis zwei Jahren zu leiden hätte. Durch die nun begonnene Guaifenesintherapie bleibt man jedoch bis auf die kurzzeitigen Erstverschlimmerungen von diesen ansonsten ständig stärker werdenden Schmerzen verschont.

Da nach Dr. Amand unsere Beschwerden infolge eines Gendefektes entstehen, kann das Guaifenesin zwar nicht den Gendefekt heilen - deshalb muss man das Guaifenesin auch ein Leben lang nehmen - aber es kann alle Ablagerungen beseitigen, wodurch der Körper wieder gesundet und normal funktionieren kann.
Auch wird durch die Dauereinnahme von Guaifenesin verhindert, dass erneut Phosphate den Körper schwächen und schädigen.
Das Wichtigste bei dieser Therapie sind Ausdauer und wirklich zu lernen, wie man vorgehen muss, um die Blockierung durch Salicylate zu vermeiden.

Nun könnte einem der Gedanke kommen, je mehr Guaifenesin man einnimmt, desto schneller ist man all' seine Beschwerden los. Doch das funktioniert so leider nicht. Die Nieren können die gelösten Phosphate nicht unbegrenzt ausscheiden, sondern die Menge des Ausscheidens ist genetisch vorgegeben.

Werden mehr Ablagerungen ausgeschwemmt als die Nieren ausscheiden können, geschieht ein ähnlicher Prozess wie bei einer Blockierung durch Salicylate; die ausgeschwemmten Teilchen müssen bei einem Zuviel erneut
eingelagert werden.
Es geschieht allerdings nicht selten, dass man nach anfänglichen intensiven Ausschwemmungszyklen einen niedrigeren Schmerzpegel erreicht. Dann kann man ab diesem Zeitpunkt seinen Körper doch Schritt für Schritt auf eine höhere Dosis einstellen und dadurch eine frühzeitigere Schmerzfreiheit erreichen.

Grundsätzlich geht Dr. Amand aufgrund seiner über 50 Jahre gesammelten Erfahrungen davon aus, dass der Betroffene in zwei Monaten Ausschwemmungszeit den Körper von etwa 1 Jahr seiner bisherigen Ablagerungen befreit.

Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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http://judithdagota.beepworld.de/
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8

Freitag, 18. März 2011, 21:02

Kurzanleitung zur Guaifenesintherapie

Kurzanleitung zur Guaifenesintherapie


Auch wenn ich Ihnen jetzt als Nächstes eine Kurzanleitung zur Guaifenesintherapie vorstelle, so darf diese keinesfalls als die einzige Informationsquelle zum Durchführen dieser Therapie angesehen werden.
Grundvoraussetzung zum Beherrschen des Therapieablaufs ist das eingehende Studium von Dr. Amands Guaifenesin-Protokoll.

In diesem hier vorliegenden Buch (Nachschlagewerk für die Guaifenesintherapie) ist das Vorgehen ab der Vorbereitungzeit zur Guaifenesintherapie ganz ausführlich dargestellt. Hier sind die einzelnen Schritte der Therapie konkret aneinandergereiht, so dass man nicht einzelne Textstellen im Amandbuch nachschlagen muss, wenn etwas unklar erscheint. Zusätzlich haben wir wichtige Erfahrungen UNSERER Mitglieder mit einbezogen, so dass dieses Nachschlagewerk zum sehr guten täglichen Begleiter bei der Anwendung der Therapie wird. So beruhen die meisten Antworten, die Sie aus dem Buch „Nachschlagewerk für die Guaifenesintherapie" erhalten, auf mehrjährige Erfahrungswerte unserer Mitglieder. Da wir auch in Deutschland bereits auf 7 Jahre des Therapierens zurückblicken, ist die bisher recht schwierige Versorgung mit salizylatfreien Produkten viel einfacher geworden. So haben Frau Dora Maier und Mitglieder unseres Forums schon umfangreiche Listen mit solchen Pflegeprodukten zusammengetragen. Aus diesen können sich Neuanfänger salzylatfreie Produkte, die sie zukünftig verwenden wollen aussuchen. Außerdem helfen Salizylatführer in Dr. Amands und unserem Buch, wie auch im Forum dabei, um zu erkennen, welche Produkte nicht verwendet werden dürfen.

Stellen wir uns vor, Sie wollen mit der Therapie beginnen und nachdem Sie Ihre Pflegeprodukte, Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel gewissenhaft auf Salicylate überprüft und wenn nötig, ausgetauscht haben, können Sie sich der Einfachheit halber Ihre ersten Kapseln bei der Angertor-Apotheke in Langenau bestellen. Es ist die einzige Apotheke in Deutschland, die fertige Guaifenesinkapseln anbietet und einen Versand durchführt. Hier nun die genaue Adresse:
Angertor Apotheke
Reinhard Kraski
Hindenburgstraße 56

89129 Langenau
Tel. : 07345-5855
Fax : 07345-21817
eMail: angertorapotheke@gmx.de
Bestellung im: Onlineshop

Ich möchte an dieser Stelle auch unbedingt darauf hinweisen, dass wir mit diesen Mitteilungen keinerlei Werbung betreiben, sondern nur ehrenamtlich unsere Erfahrungen an Neulinge weitergeben. Wir haben weder finanzielle, noch andere Vorteile dadurch, dass wir dieses Wissen, welches uns zu einem schmerzfreien Leben führt, versuchen weiterzugeben.
Da die Guaifenesintherapie grundsätzlich mit der kleinsten Dosis begonnen wird, benötigt man als Anfangsdosis zunächst die Kapselgröße 300 mg, so dass die kleinste Packungsgröße der Angertor-Apotheke von 100 Kapseln à 300 mg für 21, 85 Euro ausreichend für das Einsteigen in diese Therapieform ist.

Einzunehmen sind täglich morgens und abends je eine 300 mg Kapsel, also zwei Kapseln am Tag. Die erstmalige Einnahme sollte NICHT in einem Zeitraum liegen, in welchem Sie besonders gestresst sind oder unter extrem starken Schmerzen zu leiden haben. (Es sei denn, es gibt für Sie keine besseren Zeiten mehr!)

Zunächst beginnt die Zeit der Dosisfindung, denn jeder Betroffene benötigt seine ganz individuelle Dosismenge. Erst wenn man die richtige Dosismenge gefunden hat, kann ein optimaler Ausschwemmungsprozess beginnen. Diese optimale Dosis hat man dann gefunden, wenn sich infolge der Ausschwemmung die gegenwärtigen Schmerzen deutlich erhöhen. Diese kurzzeitige Verschlimmerung der Beschwerden kennen Sie auch bei Physiotherapien und diese sagen Ihnen, dass der Körper auf die Therapieform reagiert. Dr. Amand geht in seinem Protokoll von der Überlegung aus, dass die Schmerzen, welche den Beginn der Ausschwemmung beweisen, wesentlich intensiver als vorher sein sollten, aber dennoch nur so stark, dass Sie auch weiterhin in der Lage sind, noch funktionieren zu können - also Ihren Alltag noch meistern können müssen.
Wer für die weitere Kapselversorgung eine kleine Mühe nicht scheut, kann sich die Kapseln dann selbst füllen oder auch das Pulver pur (aber Achtung = bitter ) in Saft oder Wasser einnehmen. Dadurch ist es möglich, den monatlichen Preis für die Guaifenesintherapie ganz erheblich zu senken. Ich möchte Ihnen erläutern, welche Kosten bei einer mittleren Dosis auf Sie zukämen.

Da die benötigte Tages-Dosis von 600 bis 3200 mg schwanken kann, setzen wir hier zum Vergleich des Preises eine höhere Dosis an. Bei einer Tagesdosis von 2 x 600, also 1200 mg täglich betragen die Kosten der gefüllten Kapseln monatlich nicht einmal fünf Euro. Diese Summe müsste ich beim Kauf von Schmerztabletten meistens schon allein für das Zuzahlen ausgeben, aber Analgetika oder Psychopharmaka betäuben nur und schädigen den Körper zusätzlich, doch die Krankheit schreitet bei derartigen Medikamenten ständig weiter fort.

Guaifenesin hat im Gegensatz zu den genannten Medikamenten um vieles geringere Nebenwirkungen, die auch nur bei einem sehr geringen Patientenkreis auftreten. An Nebenwirkungen des Guaifenesins werden in der Roten Liste nur selten und sehr selten auftretende Nebenwirkungen erwähnt. Selten = das heißt dass bei 1 Person von 10 000 Menschen das entsprechende Symptom auftreten kann oder bei sehr selten = dass 1 Person von 100 000 Menschen davon betroffen sein kann.
Die normale Tagesdosis des Guaifensins liegt, wenn es wie heutzutage üblich als Schleimlöser verwendet wird, bei etwa 2 400 mg. Das bedeutet, dass die meisten Guaifensinanwender sogar noch eine geringere Menge als diese normale Tagesdosis zu sich nehmen. Hinzu kommt, dass dieses Mittel bereits vor mehreren Jahrhunderten bis in unsere Zeit hinein eingesetzt wurde und erst durch die Entwicklung der heutigen Pharmaindustrie an Bedeutung verlor.Das Guaifenesinpulver kann man in den meisten Apotheken auf Bestellung erhalten. Einige Apotheken füllen auf Wunsch auch das Pulver sofort in Kapseln, allerdings wirkt sich dies ganz erheblich auf den Preis aus. Auch die Preise werden sehr unterschiedlich festgelegt. Deshalb stellen wir in unserem Forum und auch in diesem Buch hier Adressen zur Verfügung bei welchen Apotheken Sie das Pulver sehr preiswert einkaufen können und wo ebenfalls ein Versand möglich ist. -. auch auf der Homepage von Frau Dora Maier sind diese Adressen zu finden.

Adler – Apotheke, 72070 Tübingen, 1 kg 60,00 €, Tel. 07071-81178
Kronenapotheke, 72474 Winterlingen, 1 kg 60,00 €, Tel. 07434 -93910
Jupiter-Apotheke, 72475 Bitz, 1 kg 60,00 €, Tel. 07431-9353030

Falls Sie das Pulver nicht pur einnehmen wollen, so benötigen Sie noch eine Kapselfüllmaschine und Leerkapseln. Beide können bei der Herausgeberin der deutschen Ausgabe des Buches von Dr. Amand und Leiterin der Selbsthilfegruppe 89129 Setzingen Frau Dora Maier besonders preisgünstig erworben werden. Als Waage eignet sich eine Brief- oder Löffelwaage.

Nachdem Sie einen Monat lang die niedrigste Dosis für die Guaifenesintherapie eingesetzt haben, (dies empfehlen wir in unserem Forum allen Anwendern, die bereits nach kurzer Zeit erhebliche Beschwerden bekommen,) wird es offensichtlich geworden sein, ob Sie zu den 20 % der Guaifensinanwender gehören, bei denen schon diese geringe Menge Guaifenesin ausreicht, um den intensiven Ausschwemmungsprozess in Gang zu bringen. Die meisten der Fibromyalgieerkrankten, nämlich 80 % der Betroffenen müssen
eine erste Steigerung vornehmen. Verdoppeln Sie zunächst die morgendliche Dosis von 300 mg auf 600 mg. Wenn diese Menge keine verstärkten Schmerzen erzeugt, dann können Sie nach ein bis zwei Tagen auch die abendliche Dosis von 300 mg auf 600 mg erhöhen. Nun sind Sie bei 1200 mg pro Tag angekommen.
Etwa 60 % der Betroffenen benötigen die individuelle Dosis zwischen 1200 - 1800 mg Guaifenesin, um zu erreichen, dass sich die Symptome der Fibromyalgie erheblich verstärken, aber dennoch nicht zu schlimm sind, so dass sich auch weiterhin der Alltag meistern lässt.
Wenn sich die Beschwerden bei weiteren Schüben erhöhen, ist besonders in der Anfangszeit das zeitweilige Einsetzen von Schmerzmitteln angebracht. Sobald die stärkste Ausschwemmung vorüber ist, werden Sie diese nicht mehr oder nur noch in Ausnahmefällen benötigen. Aber ganz wichtig ist, dass Sie während der Zeit der Dosisfindung keinerlei Schmerzmittel einnehmen. Haben Sie nach der Dosiserhöhung auf 1200 mg keinerlei Verstärkungen Ihrer Schmerzen feststellen können, so ist es ratsam, noch innerhalb dieses Monats langsam auf 1800 mg zu steigern. Wenn Sie nach zwei Monaten der Anwendung der Guaifenesintherapie sagen können, es haben sich mit der jetzigen Dosis bereits einige gute, schmerzarme Tage eingestellt, dann ist dies Ihre ganz persönliche Ausschwemmungsdosis. Denn bedenken Sie, nicht Ihr Wille Schmerzen aushalten zu können (oder auch nicht), entscheidet über die Höhe der Dosis, sondern entscheidend ist, wie viel Ihr Körper über die Nieren auszuscheiden vermag.Bei einem Zuwenig des Guaifenesins kann der Prozess der Ausschwemmung nicht optimal in Bewegung gebracht werden, bei einem Zuviel des Guaifenesins schaffen es die Nieren nicht, alle ausgeschwemmten Teilchen aus dem Körper auszuleiten. Die Folge von einem Zuwenig ist die Verlängerung des Ausschwemmungsprozesses. Bei einem Zuviel ist ein erneutes Einlagern-Müssen der ausgeschwemmten Teilchen notwendig, was zwischenzeitlich zusätzliche Schmerzen bedeutet.

Abschluss im nächsten Beitrag
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Freitag, 18. März 2011, 21:04

Schlussteil

Wenn Sie auch nach zwei Monaten meinen, Ihre optimale Verträglichkeitshöhe des Guaifenesins kann durchaus nochmals gesteigert werden, dann gehen Sie genau so vor, wie bei der ersten Dosissteigerung. Fälle mit höheren Dosen, die über 3200 mg gehen, sind mir nicht bekannt. Sollten Sie nach einiger Zeit einer Dosissteigerung feststellen müssen, dass die neue Dosis doch zu hoch ist, so können Sie selbstverständlich wieder auf die bisherige Dosis zurückgehen. Vermeiden Sie aber grundsätzlich ein ständiges Hin und Her Ihrer Dosiseinstellung.
Es kann jedoch durchaus passieren, dass sich selbst nach ein bis zwei Jahren, wenn die tieferen Gewebeschichten, in welchen die Ablagerungen häufig schwerer ausgeschwemmt werden können, eine erneute Dosiserhöhung erforderlich macht. Gehen Sie auch dann wie oben beschrieben vor.

Weitere wichtige Hinweise insbesondere zur Bedeutung der Beachtung einer Hypoglykämie, aber auch zum Führen eines Symptomtagebuches, zum Kartieren und spezielle Hilfen durch unser Forum sowie des Nachschlagewerkes für die Guaifenesintherapie mussten auf Grund der sehr bemessenen Zeit (es standen für den Vortrag nur 45 Minuten zur Verfügung) unerwähnt bleiben.

***************************************
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Sonntag, 3. November 2013, 12:10

Liebe Mitglieder,

wie schon öfter habe ich auch heute wieder einmal ein aussagestarkes Thema aus dem alten Archiv nach oben geholt. Scrollt also zum Anfang dieses Themas hoch und ihr werdet noch einmal an sehr aussagestarke Fakten erinnert.

Liebe Grüße

und euch allen einen schönen sonnigen Novembersonntag


Eure Isabell
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11

Sonntag, 3. November 2013, 14:24

Liebe Gäste, :s06

da momentan sehr viele Besucher hier lesen, aber nur wenige Fragen gestellt werden, möchte ich an dieser Stelle alle Symptome, die Dr. Amand bei Fibromyalgie nannte, einmal auflisten. Leider werden an anderen Stellen im Internet meist viel zu wenige genannt. Mitunter hat man auch den Eindruck, dass selbst ( so denkt man ) kompotente Schreiber die möglichen Symptome nur voneinander abschreiben, ohne jemals aussagekräftige Patientenbefragungen zu Gesicht bekommen zu haben.

Dr. Amands Symptomliste bei Fibromyalgie


Symptome des Zentralen Nervensystems
Erschöpfbarkeit, die im Laufe des Tages zunimmt; Ausgepumptsein am Ende des Tages; Müdigkeit; ReizbarFikeit; Nervosität; Angstgefühl; Depressionen; Apathie, Antriebsschwäche; Gedächtnis -und Konzentrationsschwierigkeiten; Vergesslichkeit; Schwindelgefühl; Kopfschmerzen; Migräne; Schlaflosigkeit ( Schwierigkeit beim Einschlafen, Durchschlafen Wiedereinschlafen); Unerholsamer Schlaf; Licht - Geruch, - Geräuschempfindlichkeit ( kann Kopfschmerzen, Migräne und Übelkeit verursachen ); Unverträglichkeitsreaktionen;


Muskelskelett
Allgemeine Muskelschmerzen; Rückenschmerzen ( LWS, BWS, HWS); Nackenschmerzen; Gelenkschmerzen ( Schulter, Ellenbogen, Handgelenk, Becken, Hüfte, Knie, Fußgelenk ); Pochende, brennende, stechende, klemmende Schmerzen, deren Intensität von Stunde zu Stunde variiert, werden durch kaltes, feuchtes Wetter, Angst, Stress, Belastung verstärkt; Wetterfühligkeit; Muskelkrämpfe und Verkrampfungen; Verbreitete Steifheit in den Muskeln, Sehnen und Bändern ( Morgensteifigkeit); Schmerzen , die im Laufe des Tages abnehmen und gegen Abend wieder kommen; Wachstumsschmerzen; Taubheit in den Extremitäten und im Gesicht; Undefinierbare Beckenschmerzen; Enge und Druck über dem Herzen; Stirnkopfschmerzen, ausstrahlende Schmerzen im Gesicht, ausgehend von der Nackenregion; Gefühl von elektrischen Impulsen in den Muskeln - Testless legs; Erhöhte Temperatur ( 38° C nicht übersteigend ); Eingeschränkte Leistungsfähigkeit - Gefühl allgemeiner Schwäche;


Magen - Darmtrakt Reizdarmsyndrom; Gase, Blähungen und Schmerzen; Abwechselnd Durchfall und Verstopfung; Beständiger schmerzhafter Stuhl - und Harndrang; Übelkeit; Hyperadizität, Sodbrennen; Krampfartige Bauchschmerzen, die sehr stark und unvorhersehbar sein können;


Urogenitale Symptome Vulvodynie, Scheidenkrämpfe, brennende Ablagerungen in der Scheide, krampfartige Unterleibsschmerzen; Schmerzhafte Regelblutung ( teilweise auch verlängert ); Schmerzhafter Geschlechtsverkehr, verminderte sexuelle Lust; Reizblase; wieder kommende Blasenentzündungen; Interstitielle Cystitis; Dunkler, stechender , brauner Urin;


Hautsymptome Schmerzempfindung schon bei bloßer Berührung der Haut; Brennen der Haut (z. B. im Bereich der Wange ); Juckreize, Rötungen; Exeme und Hautausschläge ( in vielen Variationen ); Trockene, empfindliche Haut; Neurodermitis; Raynaud`s Phenomen: erhöhtes Kältegefühl (teilweise mit Lilafärbung der Hände und Füße); Trockene Schleimhäute in Auge, Mund und Scheide; kleine fleckenförmige Blutungen, blaue Flecken unter der Haut;


Hypoglykämie Hungerzittern; Schweißausbrüche; Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen; Angstgefühl, Panikattacken, Alpträume; Heißhungerattacken; Gewichtszunahme;


Verschiedene Symptome Entzündung der Rachenschleimhaut, vermehrte Schleimbildung; Atemwegsprobleme, Hustenreiz, Heiserkeit; Verstopfte Nase; Spröde Nägel, schlechte Haarqualität; Verbrannter, bitterer, metallischer oder sogar salziger Geschmack im Mund; Brennender Schweiß mit stechendem Geruch; Flüchtige Gesichtsfeldausfälle; Hörprobleme, Ohrgeräusche, Pfeifen im Ohr ( Tinnitus ) Pilzerkrankungen; Verstärkte Venenzeichnung; Wassereinlagerungen vor allem morgens in Gesicht und Händen; Gewichtszunahme tagsüber bis zu 2kg ( nachts wieder verschwindend )

Liebe Leser, nicht jeder Fibrokranke hat unbedingt alle Symptome. Auch erscheinen nicht alle Symptome immer gleichzeitig. Dennoch kann ich z. B. von mir sagen, dass ich nur 2 der aufgeführten Symptome noch nicht zu spüren bekam. Dafür könnte ich jedoch noch etliche weitere nennen, die mich und wie ich in Gesprächen erfuhr, auch andere Fibros quälen. Um diese Liste so vollständig wie möglich zu gestalten, bitte ich Euch dringendst, dass Ihr Symptome, welche Ihr hier vermisst habt, mit unter dieses Thema schreibt.




Und hier noch ein kleiner Hinweis:


Falls unser Forum "contra-dem-schmerz" demnächst wieder zusammenbricht, so hat dies NICHTS mit unserer schlechten Software oder unseres Nichtkönnens zu tun.

Demnächst werde ich euch mal aufschreiben, wann immer es zu solchen Crash's kam.


eure Isabell s21
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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