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Montag, 31. Oktober 2011, 09:03

caniches Jahresbericht

Guaifenesin – Jahresbericht von caniche

Auf dem ersten Medikamentendöschen, das ich bestellt habe sehe ich, dass ich nun schon ein Jahr mit Guaifensin hinter mir habe. Also ist es Zeit, Bilanz zu ziehen.

Dazu muss ich kurz zusammenfassen, wie es vorher war:

Schmerzen, natürlich, und zwar so, dass meine Oberschenkelmuskeln total verhärtet und verkrampft waren. Ich konnte mich nicht bücken, Treppen waren schier unüberwindlich usw. Weil ich dennoch diese Muskeln immer wieder zu etwas gezwungen habe, was sie nicht tun wollten, bekam ich Schmerzen in den Füßen, in den Knien, im Rücken. Schon ins Auto ein- oder aussteigen war eine Qual. Meine Hände waren geschwollen, ich konnte keine Faust machen, bekam keinen Deckel von einem Glas, mir fiel buchstäblich alles aus der Hand.

Aber noch schlimmer war mein „Geisteszustand“. Ich blickte nichts mehr, konnte mich nicht konzentrieren, hatte hochgradig Fibronebel. Den Rest fasse ich mit dem Wort „Depression“ zusammen. Irgendwelche Aufheiterungsmaßnahmen konnte ich auch nicht ertragen, weil ich so lärmempfindlich war, dass alles, was in Gesellschaft ablief (z.B. Geburtstagsfeiern, Kino, Konzert usw.) nicht durchhielt. Mein Mann musste überall ohne mich hingehen, was er mir immer wieder vorhielt. s07

Und so verlief das erste Jahr mit Guaifenesin:

Ich begann mit 300/300, wie empfohlen und stellte gleichzeitig auf kohlenhydratarme Ernährung um (wobei mir übrigens die LOGI-Methode sehr gute Dienste erwiesen hat). Nach einem Monat ging ich zu 600/600 über. Die Wirkung war im Rahmen dessen, was Dr. Amand in seinem Buch beschreibt und was ich auch in anderen Berichten lese: Schubartige Schmerzzustände im ganzen Körper mit leichteren Phasen dazwischen. Dabei kamen bei mir die verschiedenen Körperregionen nacheinander dran: Hände, Arme, Schultern, Rücken und zuletzt die Beine und Füße.

Zwischendurch erhöhte ich die Dosis auf 800/800. Danach wurden die Schmerzen aber so stark, dass ich es nicht aushielt und wieder auf 600/600 zurückging.

Ich hatte Phasen, da nahm ich wochenlang keine Schmerzmittel und wiederum Zeiten, da brauchte ich sie. Vor allem, wenn ich mich „übernommen“ hatte, d.h. zu viel gelaufen, geputzt oder sonst was gearbeitet, wurde ich regelrecht mit Schmerzen bestraft. Gartenarbeit habe ich für mich abgeschafft, ansonsten konnte ich aber in diesem Jahr mehr bewältigen als vorher, trotz der Schübe.

Nun zum Geistes- und Gemütszustand: Ich bin so glücklich und froh darüber, dass ich sagen kann, ich habe nahezu meine frühere Form (vielleicht von vor 10 Jahren) wieder erreicht! Ein Unterschied wie Tag und Nacht! Ich wache morgens mit Plänen für den Tag auf, habe neue Projekte auch im Ehrenamt, freue mich auf meine zukünftigen Aufgaben als Oma (Ende November ist es soweit), bin wieder geselliger usw. usw.

Ach, und abgenommen habe ich bisher 9 kg. Und das ohne mich zu quälen! Ich bin zuversichtlich, dass ich die neue Ernährungsform immer so beibehalten werde und dass noch mehr Pfunde „purzeln“. s02

Gerade war ich beim jährlichen Gesundheitscheck: alle Blutwerte gut, Blutzucker gegenüber dem letzten Jahr erniedrigt. Die Ärztin hat sich über meinen Bericht gefreut und gesagt: „Gut, dass sie Ihren Weg gefunden haben.“ Das war’s dann aber auch, na ja. s15


Das war nun die Rückschau auf das erste Jahr. Zur Zeit plagen mich Schmerzen in den Achillessehnen und ich weiß gar nicht, wie ich von den fersenfreundlichen Sommerschuhen auf Herbst und Winter umstellen kann. Aber ich sage mir, dass auch das besser werden wird und dass ich auch noch weitere Schübe verkraften kann mit dem Wissen, dass ich nach einem zweiten Jahr mit Guaifenesin noch besser dastehen werde (im wahrsten Sinne des Wortes). s03

Zum Schluss noch ein großes Dankeschön an alle hier im Forum! Ohne das Gemeinschaftsgefühl und die gegenseitige Unterstützung wäre es viel, viel schwerer!
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Guai seit Sept. 2010 ab Mai 2012 Mucinex 600-600 ab Juni 2012 300-300 ab November 2012 wieder 600-600 KH Diät nach LOGI

Guaifenesin ist für mich das Licht am Ende des Tunnels - endlich! s05

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