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frieda

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:44

Archiv: Artikel aus der Amizeitung

PNS bei Fibro: Untersuchung in ein neues Schmerzmanagement am Start

Bericht über den Anästhesiologen Dr. med. Mark Thimineur, der eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der peripheren Nervenstimulation (PNS) einnimmt. Diese Methode wird bereits bei schwerwiegenden Rücken- und Beinschmerzen angewandt.

Bei der Stimulation werden dem Patienten Elektroden am Kopf befestigt, die mit einem Signal gebenden Gerät verbunden sind. Unter dem Einfluss des Stromes bemerken bereits die meisten der Patienten ein Kribbeln.
Im Falle einer Schmerzverbesserung legt der Chirurg die Kabel unter der Haut fest und implantiert eine Batterie in Größe eines Pokerchips in das Gesäß. Sobald die Geräte implantiert sind, verringert der Arzt die Stromzufuhr bis hin zum Verschwinden des Kribbelns.

Die FDA ( Food and Drug Administration ) hat eine Stimulation der Nerven bei Fibro (oder Kopfschmerz) bislang nicht geprüft. Die Stimulation wird als experimentell betrachtet und kann nur bei Patienten angewandt werden, die austherapiert sind. Aber über 40% der Fibropatienten fallen in diese Kategorie, hebt Dr. Thimineur hervor.

Er schätzt, dass zwischen 50% und 60% seiner Fibropatienten eine Schmerzlinderung von etwa 50% erfahren.

Wie auch immer, die Behandlung verläuft nicht immer reibungslos. Das Finden der individuell benötigten Stromstärke kann einige Versuche erfordern. Ist die Stromstärke zu niedrig, ist die Schmerzreduktion nicht ausreichend, ist sie zu hoch, können Nebenwirkungen wie zum Beispiel Angststörungen und – vermutlich auch Kopfschmerz – auftreten.

Um die Effizienz der PNS bei Fibro zu beweisen, werden randomisierte, Placebo kontrollierte Studien durchgeführt werden müssen.
Dr. Thimineur stimmt dem zu, dass dieses eine Herausforderung sein wird. Das Herstellen eines Placebos zur Nervenstimulation, welches ein Kribbeln produziert, wird sich für die „blinden“ Probanden sehr schwierig gestalten.

Der Beweis des Erfolges von peripherer Nervenstimulation anhand einer Doppelblindstudie und im Anschluss weiterreichende Publikationen sind notwendig, um die Versicherungen dazu anzuhalten, für die Kosten der Behandlung aufzukommen.

Was ist der Stolperstein für diese Behandlung? Tja, zum einen sind es die Kosten (bis zu $90.000).

Ausgabe April 2011

frieda

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:46

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Weitere Informationen über Sodium Laurel Sulfate

Forscher haben eine Studie in dem „British Journal of Dermatology“ veröffentlicht, in der von Cremes, die Sodium Laurel Sulfate enthalten und häufig bei Ekzemen angewandt wird, abgeraten wird. Auch wenn Sie nicht unter einem Ekzem leiden, lesen Sie bitte weiter, diese Information ist sehr wichtig:
Normalerweise im Waschmittel vorhanden, ist gegenwärtig eine wässerige Creme namens BP das am weitesten verbreitete Aufweichmittel für die Behandlung von trockener Haut in UK. Es soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, die Spannkraft verbessern und Risse in der schützenden Oberhaut, der Hornschicht, vorbeugen.

Die Studie fand heraus, dass bei Anwendung der Creme bei gesunden Probanden, die ihre Unterarme täglich für vier Wochen damit eincremten, die Hautdicke um mehr als 10% reduziert wurde. Die betreffende Ingredienz in dieser Creme entpuppte sich als die Waschmittelsubstanz Sodium Laurel Sulfate (SLS), welche die Durchlässigkeit der Hautbarriere erhöhte und somit Hautirritationen hervorruft. Die Forscher erklären, dass diese Creme bei Anwendung auf bereits beschädigter Haut einen weitaus höheren Schaden anrichte.

Richard Guy, Professor der Pharmaceutical Sciences führt aus:
Die Haut hat eine mehrlagige Lipidschutzschicht, etwa ein Achtel der Dicke eines Blattes Papier, die Feuchtigkeit speichert. SLS ist eine Waschmittelsubstanz, die wasserbasierte Feuchtigkeitscremes mit Oil vermischt, um ihnen eine angenehmen Konsistenz zu geben. Es ist unter anderem auch häufig Duschgels und anderer Kosmetika beigemengt.

„Unsere Studie hat gezeigt, dass das Auftragen von Cremes, die SLS enthalten, die natürliche Hautbarriere angreift, sie für Irritationen anfälliger macht. Ergo, das Benutzen solcher Creme bei bereits angegriffener Haut verschlechtert den Zustand derselben um einiges.“

Ekzeme betreffen ca. 30% der Menschen.

„Dies ist bedingt durch eine Kombination von genetischen und umweltorientierten Faktoren wie zB. Zentralheizung und Teppiche, die Staubmilben anziehen, als auch die Verwendung von Cremes und Kosmetika, die die Haut verdünnen wenn man sie zu häufig gebraucht.“

„Unsere Studie legt nahe, dass es für Ekzempatienten ratsamer wäre, auf ölbasierte Salben für bereits geschädigte Haut zurück zu greifen“, fügt Prof. Guy hinzu.

Ausgabe April 2011

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:47

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Musiktherapie bei Fibro

Forscher der Universität von Granada haben herausgefunden, dass eine Musiktherapie in Kombination mit anderen Entspannungstechniken, die auf gesteuerte Imagination basieren, signifikant Schmerzen, Depressionen, Angststörungen reduzieren als auch den Schlaf von Fibrobetroffenen fördern können.

Die Untersucher verwendeten eine Entspannungstechnik, basierend auf einer gesteuerten Imagination sowie einer Musiktherapie, in mehreren Sitzungen. Den Patienten wurden zudem eine CD ausgehändigt, um sie zu Hause zu hören. Als nächstes erstellten die Forscher eine Anzahl von Messwerten in Bezug auf Variablen in Verbindung mit der Lebensqualität hinsichtlich Schlafstörungen, Angststörungen, Depressionen, Selbstbewertung und dem allgemeinen Wohlbefinden. Dann wurde dem Patienten die Möglichkeit gegeben, ihre Entspannungsbehandlung in Eigenregie fort zu führen.

Den Forschern der Granada Universität zu Folge ist eine derartige Therapie sehr hilfreich bei der Symptomlinderung. Die niedrigen Kosten, die einfache Handhabung und der Umstand, dass Patienten die Technik zu Hause eigenständig weiterführen können, sind nur einige der Vorteile dieser Methode.

Die Forscher führen aus, dass weitere „empirische“ Forschungsstudien notwendig seien, um nach anderen physiologischen Variablen in Verbindung mit dem Wohlbefinden, hervorgerufen durch diese zwei Techniken, zu suchen, welche die Selbstbewertung fördern und den eigenen Antrieb der Patienten zur aktiven Mitarbeit fördern.

Ausgabe April 2011

frieda

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:48

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Wenn Sie an Fibro leiden, reagieren Sie eventuell auf chemische Gerüche als auch auf starke Chemikalien auf der Haut. Hier einige Tipps, die sich als nützlich erweisen könnten:

Sonnenbrand/Rasierschnitte: Milch
Tauche einen sauberen Waschlappen in kalte Milch und tupfe damit die betroffenen Stellen vorsichtig ab (die Kälte kann helfen die Schwellung zu reduzieren und das Lacticacid hat eine entzündungshemmende Wirkung). Vorsichtig abspülen.

Schuppige Hände: Zucker
Bestreiche Deine Hände mit Zucker, je gröber, desto besser. Die groben Kristalle entfernen die Schuppen und die toten Hautzellen. Wenn möglich, verwende braunen Zucker mit großen Kristallen.

Insektenbisse: Apfelessig
Tupfe den Apfelessig mit einem weichen Tuch auf die jeweiligen Stellen. Die Säure kann helfen die Schwellung zu reduzieren und vermindert den Drang zu kratzen.

Fußplilz: Apfelessig
Eine Mischung aus einem Teil Essig und drei Teilen Wasser kann den Pilz, der den Fußpilz verursacht, töten. Für Linderung tauche Deine Füße eine Zeitlang in den Essig.

Stinkende Turnschuhe: Backpulver / Kaisernatron
Ein Spritzer zwischen dem Tragen kann helfen, den Geruch zu neutralisieren. Denke daran, das Pulver auszuschütten, bevor Du die Schuhe anziehst.
Oder versuche Orangenschalen. Lege sie über Nacht in die Schuhe um den Geruch, den die Bakterien produzieren, zu übertünchen.

Riechende Achselhöhlen: Apfelessig
Es sind die Bakterien, die den Schweißgeruch verursachen. Tauche eine Baumwollpad oder einen Waschlappen in Apfelessig und reibe damit unter den Armen. Die zusammenziehende Wirkung des Essigs lässt Mikroben nicht gedeihen. Sorge Dich nicht um den Geruch des Essigs, der verschwindet nach kurzer Zeit.

Kleine Wunde: Honig
Honig entzieht den Bakterien das Wasser, das sie zur Verbreitung benötigen. Verschließe die Wunde mit etwas Honig und bedecke sie dann mit einem Pflaster.

Verfärbte Zähne: Orangenschale
Reibe mit der weißen Seite der Schale über Deine Zähne und putze sie danach mit einer nassen Zahnbürste. Mache es nicht zu häufig, um den Zahnschmelz nicht zu schädigen.

Ausgabe April 2011

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:50

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Rauchen und Fibroschmerz: Ein direkter Zusammenhang

Über 6.000 Frauen wurden hinsichtlich ihrer Rauchergewohnheiten und ihren Symptomen der chronischen Schmerzen befragt. Die Umfrage umfasste die Erkrankungen Fibro, Ischialgien, Chronischer Nacken-, Rücken- und Kopfschmerz, Gelenkschmerz, Nervenprobleme sowie Gesamtkörperschmerz. Die Ergebnisse zeigten, dass Raucherinnen oder ehemalige Raucherinnen im Gegensatz zu Nichtraucherinnen an mindestens einem chronischen Symptom litten. Ehemalige Raucherinnen wiesen eine 20%ige Steigerung, Gelegenheitsraucherinnen eine 68%ige und Gewohnheitsraucherinnen eine Quote von mehr als doppelt soviel (104%) auf.

Es besteht ein direkter Zusammenhang, behauptet Dr. David Mannino. „Verursacht das Rauchen eine Intensivierung des chronischen Schmerzes oder rauchen Frauen, um den Schmerz zu intensivieren?“ Dr. Mannino beschreibt Schmerz als eine „Schutzreaktion“ und erstellt die Theorie, dass Raucher möglicherweise einen akuten Schmerz erfahren, der sich in einen chronischen Schmerz entwickelt, weil der normale Schutzmechanismus den zerstörenden Toxinen im Tabak ausgesetzt ist.

„Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass es eine dosisrelevante Beziehung zwischen Rauchen und der Klassifizierung der chronischen Schmerzsymptomatik gibt.“
Crofford sagte aus: „Raucher können durch Entwöhnung ihre Erfolge bei der Therapie zur Besserung der chronischen Schmerzen erhöhen. Ebenso können geeignete Behandlungsmethoden bei chronischen Schmerzen die Erfolgschance eines Rauchers erhöhen, das Rauchen aufzugeben. Zum jetzigen Zeitpunkt sind von daher weitere Untersuchungen hinsichtlich des Zusammenspiels Rauchen und Schmerz notwendig.

Ausgabe Juli-August 2011

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Montag, 24. Oktober 2011, 18:51

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Schlusswort zum XMRV Retrovirus, eine ausgezeichnete neue Studie
Eine kürzlich durchgeführte Studie der Medizinsichen Schuluniversität von Utah misslang hinsichtlich des Zusammenhanges des XMRV Retrovirus und des Chronischen Erschöpfungssyndromes (chronisch fatigue syndrom /CFS). Diese Studie ist bislang die umfassendste und viele werden davon ausgehen, dass es auch das letzte Wort in dieser Sache gewesen sein wird.
Die Hauptautorin dieser Studie, die Dr.med. Ila Singh, sagte klar aus, dass eine nicht vorschriftsmäßige Verwendung von retroviralen Medikamenten bei Patienten mit CFS nicht angemessen ist und potenzielle Gefahren birgt.

In dieser Studie wurden Blutproben von einem neuen Patientenstamm als auch Proben von einem Patientenstamm, der bereits vorhergehend geprüft wurde, untersucht.
Die Wiederholungstests wurden von einer dritten Dienstleistungstelle für Blutentnahmen durchführt, die die neuen Blutproben von der ursprünglichen Personengruppe direkt bei ihnen zu Hause entnahm.
Diese wurden auf direktem Wege in das Untersuchungslabor geschickt um sicher zu gehen, dass keine Verunreinigung stattfinden würde.

Diese Studie ist eine Weiterführung der Arbeit von Judy Mikovits, promovierte Ärztin, aus dem Jahr 2009, die die Behauptung aufstellte, in 68% der von CFS betroffenen Personengruppe den XMRV-Virus gefunden zu haben.
Seitdem wurde in anderen Studien, die in Europa und China stattfanden, dieses Ergebnis nicht bestätigt.

Dr. Singhs Studie schloss eine größere Personengruppe mit klareren Diagnosen für CFS ein als die bereits vorhergehende Studie sie eingeschlossen hatte. Sie verglich Patienten und Kontrollpersonen derselben geographischen Herkunft (welches vorhergehend nicht berücksichtigt worden war) und analysierte das Blut auf eine genau vorgeschriebene Weise, wie auch die Verwendung derselben Technik, die bereits von Dr. Mikovits verwandt wurde. Anders als in den vorherigen Studien, verblindete sie ihr Team während der Auswertung.

XMRV tritt auf bei vielen Mausretroviren und deren Kontaminierung von Proben beim Auswerten der Reagenzien. Dr. Singh war es möglich nach zu weisen, dass einige positive Proben in der vorherigen Studie darauf zurück zu führen waren.

Obwohl hinsichtlich des XMRV oder ähnlicher Viren kein Beweis gefunden werden konnte, befürwortet Dr. Singh weitere Untersuchungen. „CFS ist eine verheerende Erkrankung, für die ein Heilung unbedingt gefunden werden muss“, sagt sie.

Ausgabe Juli-August 2011

frieda

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Montag, 24. Oktober 2011, 19:49

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

NSAR und Fehlgeburten


NSAR: Die nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) – auch nichtsteroidales Antiphlogistikum (NSAP) oder NSAID (non steroidal anti inflammatory drugs) – sind Schmerzmittel (Nichtopioid-Analgetika), die ihrer entzündungshemmenden (antiphlogistischen) Wirkung wegen symptombezogen auch zur Rheumatherapie eingesetzt werden. Im Gegensatz dazu werden Cortisol und seine Abkömmlinge als steroidale Antirheumatika bezeichnet. Aus Wikipedia.de


Eine neuer Artikel, veröffentlicht im Canadian Medical Association Journal, umschloss den Bericht: Frauen, die während der Frühschwangerschaft irgendeine Form von non-Aspirin NSAR-Medikation erhielten, erlitten häufig einen spontanen Abort. Eine non-Aspirin NSAR-Medikation während der ersten Wochen der Schwangerschaft erwies sich zudem als erhöhter Risikofaktor für schwerwiegende angeborene Missbildungen.

Vorhergegangene Untersuchungen wiesen darauf hin, dass Schmerzkiller wie zum Beispiel Ibuprofen das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen können, da sie die Produktion des Gewebshormons Prostaglandin, welches zur Einlagerung der befruchteten Eier in der Gebärmutter notwendig ist, stören. Die höchste Risikogruppe war diejenige, die Diclofenac eingenommen hatte, das geringste Risiko fand sich bei denjenigen, die Rofecoxib eingenommen hatten, wobei die Höhe der Dosierung anscheinend keine Rolle spielte.

Von 4.700 Frauen mit Fehlgeburten, die in der Studie eingeschlossen wurden, hatten 7.5% NSAR-Mittel genommen. Sogar diejenigen, die eine geringe Dosis eingenommen hatten, wiesen ein höheres Risiko für Fehlgeburten auf.
„Der Gebrauch von NSAR während der ersten Wochen der Schwangerschaft steht nachweislich im Zusammenhang mit einem statistisch erhöhten Risiko (Steigerungsrate von 2.4.) spontaner Aborte“ stellt die Hauptverantwortliche Dr. Anick Bérard fest. „Frauen sollten auf eine Einnahme von Ibuprofen im ersten Drittel als auch während der letzten Wochen verzichten, da es zu Geburtsschäden oder auch zu einer Terminüberschreitung führen kann. Wir, wie ebenso oftmals auch Hebammen, weisen die Frauen eindringlich darauf hin, auf Schmerzmedikamente, die man ohne Rezept in der Apotheke erhalten kann, zu verzichten“, sagt ein Experte.
Schwangere sollten grundsätzlich einen Arzt konsultieren.

„Sollte eine Schwangere tatsächlich Analgetika benötigen, wäre Acetaminophen akzeptabel.“

Dr. Virginia Beckett, Sprecherin des Royal College of OB-GYN, fügt hinzu: „Diese Studie befasst sich mit dem Umfeld der Fehlgeburten, berücksichtigt aber nicht die Faktoren, die ebenfalls zu einem erhöhten Fehlgeburtenrisiko beitragen wie zum Beispiel Rauchen oder Gewichtszunahme.“

Ausgabe Juli-August 2011

Isabell

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Montag, 24. Oktober 2011, 21:24

s14 liebe Tanja,

ich bin tief beeindruckt von dieser Zeitschrift. DAS hätte ICH nicht erwartet. s05 s05

Tief beeindruckt hat mich aber auch deine bewunderndernswürdige Einsatzbereitschaft für unser Forum s04 s04 s07 gerührt s04 s04.

Sei ganz lieb geknuddelt

deine Isabell

s25 s25
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete ich am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
http://judithdagota.beepworld.de/
https://guaifenesintherapie.jimdo.com/

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judithdagota@contra-dem-schmerz.de
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frieda

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Dienstag, 25. Oktober 2011, 13:29

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Eine Reflexion von Dr. St. Amand

Ich war kürzlich sehr fasziniert von einem chinesischen Sprichwort, welches in einem Buch, das ich gerade las, zitiert wurde: „Diejenigen, die behaupten, dass nichts getan werden könne sollten diejenigen, die etwas tun, nicht stören.“
Ich hielt inne und ließ es mir durch den Kopf gehen.

Einige von Ihnen, die dieses lesen, sind bereits seit geraumer Zeit in der Guaitherapie. Andere sind Anfänger. Fast alle von Ihnen haben eine ganze Palette von „Therapien“, die von gut meinenden Medizinern die der Schulmedizin folgen, verschrieben wurden, hinter sich. Jedem von Ihnen wurde früher oder später erklärt, dass Sie mit den Schmerzen, woher sie auch immer kommen mögen, leben müssen und dass Sie Medikamente zur Linderung der Symptome benötigen, vielleicht sogar eine ganze Menge pharmazeutischer Mittel.

Wir trauen uns, dagegen zu argumentieren. Die regelmäßigen Angriffe auf unsere Therapie von Laien als auch Experten sind nicht ohne. Wie viele von Ihnen haben während des erfolgreichen Umkehrprozesses unter der Therapie unterminierende Anschuldigungen erfahren?

Es ist einfach sich über unsere Arbeit zu äußern, aller neuen wissenschaftlichen Studien und fast täglich neuen Forschungen im Gebiet der Energiefehlproduktion zum Trotz.

Guaifenesin hat keine Nebenwirkungen und wird seit 75 Jahren auf dem Markt vertrieben. Wie einfach könnte es sein, Patienten zu ermutigen, etwas einzunehmen, das keinen Schaden anrichtet. Deswegen müssen wir denjenigen, die behaupten, so einfach ginge es nicht, es unterbinden, so zu intervenieren.

Ausgabe Juli-August 2011

Isabell

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Dienstag, 25. Oktober 2011, 14:16

s14 liebe Tanja, lieber Dr. Amand,

diese Worte tun sehr gut. Sie beschreiben zur Zeit regelrecht unsere Situation bei der korrekten Weiterverbreitung der Guaifenesintherapie.


Liebe Grüße s02

Isabell
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete ich am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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birgit

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Dienstag, 25. Oktober 2011, 18:54

Liebe Isabell u. Tanja
Ich schließe mich diesen Worten voll und öffentlich an. Wir werden alles in
unserer Macht stehende tun um Dr. Amands Guaifenesintherapie korrekt
weiterzugeben. Wir sind es ihm schuldig und niemand wird uns mundtot
machen !
Tanja, du hast für diese Fleißarbeit ein riesengroßes " Danke " verdient.
Wir sind glücklich, dich bei uns zu haben s04 s04 s04 s04 Birgit
Guaifenesin seit 5.6.2008, 62 Jahre z. Zeit 1800 mg Langzeitguai
liberale Diät, da sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.

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Freitag, 28. Oktober 2011, 14:06

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Frauen: Schmerzhafte Periode erhöht die Schmerzempfindlichkeit während des gesamten Monats

Eine Studie mit Nutzung bildgebender Verfahren der Universität Oxford zeigt, dass der menstruelle Schmerz in Verbindung mit den unterschiedlichen Abläufen im Gehirn bezüglich Schmerzentstehung steht und dass diese unterschiedlichen Abläufe auch während des gesamten Zyklus bestehen. Diese Ergebnisse sind im Journal „Pain“ veröffentlicht.

Forscher in Oxford platzierten heiße Pads an den Innerarmen und Bauchdecken von 12 Frauen mit schmerzhafter Periode (die ansonsten gesund waren) und an 12 Frauen ohne Schmerzen während der Periode, und schickten sie anschließend ins MRT:

Die Reaktionen ihrer Gehirne auf die schmerzhaften Stimulationen wurden an drei verschieden Zeitpunkten während des menstruellen Zyklus verglichen. Frauen mit schmerzhafter Periode waren sensibler in Bezug auf die heißen Pads- die Pads mussten nicht stimuliert werden um einen gleichwertigen Schmerzlevel zu erhalten. Die Bildgebung offenbarte, dass Frauen mit schmerzhafter Periode Abweichungen in der Aktivität von Hirnarealen zeigten, die für Reaktionen bei Schmerz verantwortlich sind.

Vor allem wurde festgestellt, dass die abweichende Hirnaktivität auch dann weiterlief, als keine Schmerzstimulation über die Pads erfolgte. Von daher ist es naheliegend, dass es länger anhaltende Veränderungen bei Schmerz und Missempfindungen gibt.

Diese Abweichung zwischen Schmerzempfinden und Schmerzverarbeitung ist ähnlich derer bei Patienten mit chronischen Schmerzen. Als eine weitere Gemeinsamkeit mit chronischem Schmerz entdeckten Forscher einen erheblich niedrigeren Kortisolspiegel, ein Hormon, welches als körperliches Stresshormon tätig ist. Diese niedrigen Spiegel bestanden während des gesamten Zyklus und standen ebenfalls in einer Wechselbeziehung zu der Dauer der Schmerzerfahrung.

Frauen mit schmerzhaften Perioden berichteten zudem von eingeschränkter Lebensqualität auch bezüglich körperlicher Aktivitäten wie Sport und Arbeit, wenngleich diese Studie nur geringfügig mit solchen Auswirkungen zu tun hat.

„Viele Merkmale des chronischen Schmerzes finden sich auch bei Frauen mit schmerzhaften Zyklen, auch wenn der Schmerz sich nur an wenigen Tagen des Monats bemerkbar macht “, sagt Dr. Katy Vincent, die Studienleiterin.

Schätzungen schwanken, aber bis zu 90% der Frauen beklagen sich zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens über Periodenschmerzen. Sie sind besonders unter Jugendlichen und jungen Frauen weit verbreitet. Insbesondere Teenager begeben sich nicht in Behandlung, in dem Glauben, dass Periodenschmerzen normal seien.

Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass der Schmerz einen messbaren Effekt auf das Leben einer Frau haben kann und auf die Art der Schmerzerfahrung. Diejenigen, die unter Periodenschmerzen leiden, sollten ein medizinisches Eingreifen in Betracht ziehen.

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Dienstag, 3. Januar 2012, 01:13

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Brief der Herausgeberin:
Liebe Leser,
womöglich sind die wichtigsten Erkenntnisse kürzlich erschienener medizinischer Neuigkeiten Ergebnisse von zwei neuen Studien, die sich mit dem Gebrauch von Vitaminen befassen.
So viele Leute, die ich kenne, nehmen eine Handvoll Vitamine und Ergänzungsmittel in der Hoffnung, dass diese etwas bewirken werden. Genau damit befasst sich eine Studie, die in den Medien nicht viel Aufmerksamkeit erregte, aber dennoch sehr wichtig ist und folgende Aussage trifft:
Manchmal ist weniger Gesundheitsgedanke besser als zu viel. Viele Tests und Untersuchungen scheinen keine Wirkung auf den Patienten zu haben.
Der Grund, warum ich diese Studien erwähne ist, dass wir mit unseren chronisch gesundheitlichen Problemen als Zielgruppe den größten Markt für Vitamine und Ergänzungsmittel, dubiosen Behandlungen und den neuesten Wundermitteln darstellen. Ich kann nicht mal auflisten, wie viele ich in den letzten zwanzig Jahren habe kommen und gehen sehen. Aber ich kann die hoffnungsvollen Gesichter sehen und höre die Antwort: Nun ja, vielleicht...
In Anbetracht dessen, dass die Mehrzahl der Betroffenen sich immer mehr um finanzielle und sozialversicherungsrechtliche Probleme sorgen muss, ist es vielleicht an der Zeit, den wertefreien Experten Gehör zu verleihen. Damit meine ich Fachleute, die ihren Namen nicht für Werbung für Produkte oder Pharmakonzerne hergeben. Bevor wir das eine oder andere Fläschchen des neuesten Verjüngungs-, Blitzheil- oder Gewichtsreduzierungswundermittels kaufen, sollten wir unser Augenmerk auf die Beweiskraft konzentrieren. Fakt ist, dass das, was man selbst für sich tun kann tausendmal effektiver ist als alles andere, was man sich mit Geld erkaufen kann. Sich richtig ernähren, sportlich betätigen, sich selbst wahrnehmen...sein Leben damit zu füllen, anderen zu helfen, sich mit Menschen umgeben, die einem gut tun...das ist die Medizin, die wirklich etwas bewirkt. Je mehr Fachärzte man konsultiert, desto mehr Probleme werden sich für einen ergeben. Ist es nicht so? In einer gewissen Weise schon. Sage ich: "Gehe nicht zum Arzt" oder "Lasse die Symptome nicht untersuchen"? Natürlich nicht. Aber lasse Dich von Deinem Gefühl und Deiner selbst führen, Du bist intelligenter als Du denkst.

Claudia Marek

Ausgabe Dezember 2011

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Mittwoch, 4. Januar 2012, 19:08

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Eine weitere Studie: Schlaf und Fibromyalgie - ein frühzeitiges Warnsignal?

Forscher aus Norwegen sagen, dass sie eine Verbindung zwischen Schlafprobleme und einem erhöhten Risiko für Frauen an Fibro zu erkranken aufgedeckt haben.
Das Risiko erhöht sich mit der Schwere der Schlaflosigkeit und mit zunehmendem Alter der Frauen. Die Ergebnisse basieren auf Daten einer zehnjährigen Untersuchung und wurden in Arthritis & Rheumatism veröffentlicht. Vorhergehende Studien belegen, dass Schlaflosigkeit, Nachtaktivität und Müdigkeit allgemeine Symptome für Fibromyalgie darstellen, aber es ist bislang noch unbekannt, ob gestörter Schlaf zur Entwicklung der Fibro entscheidend beiträgt. Deshalb untersuchten die Ärzte Paul Mork und Tom Nilsen bei 12.350 Frauen, die zum Beginn der Studie weder unter Muskelschmerzen noch unter Bewegungsstörungen litten, die Auswirkung von Schlafstörungen in Bezug auf das Risiko, an Fibro zu erkranken.
"Unsere Ergebnisse zeigen eine starke Verbindung zwischen Schlafstörungen und Fibro bei erwachsenen Frauen," stellte Dr. Mork fest. " Wir fanden zudem eine Dosis-Wirkungsbeziehung heraus, dadurch, dass Frauen, die von häufigen Schlafstörungen berichteten, ein erhöhtes Riskiso gegenüber den Frauen aufwiesen, die keine Schlafstörungen aufwiesen. " In den Folgeuntersuchungen innerhalb der Studie entwickelten 327 Frauen Fibro, folglich eine Häufigkeit von 2.6% während der 10 Jahre Laufzeit der Studie. Das bereinigte relative Risiko für Frauen, die "oft" oder "immer" unter Schlafstörungen litten, lag bei 5.41 bei Frauen über 45 Jahren und 2.98 bei Frauen zwischen 20 und 44 Jahren. Die Herausgeber der Studie weisen darauf hin, dass weitere Studien nötig sind um herauszufinden, ob eine Früherkennung und Behandlung von Schlafstörungen das Risiko, eine Fibro zu entwickeln, reduzieren kann (natürlich ist es ebenso möglich, dass Schlafstörungen schon frühzeitige Symptome dieser Erkrankung sind).

Ausgabe Dezember 2011

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Mittwoch, 4. Januar 2012, 19:37

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Sportliche Übungen verbessern Schlafgewohnheiten

Menschen schlafen wesentlich besser und sind über Tag fitter, wenn sie sich zumindest 150 Minuten in der Woche sportlich betätigen, bringt eine neue Studie zum Ausdruck. In der amerikanischen Bevölkerung leiden 35-40% unter Schlaflosikgeit oder Tagesmüdigkeit. Nationale Stichproben ergaben, dass mehr als 2.600 Männer und Frauen zwischen 18 und 85 Jahren , die sich 150 Minuten in der Woche mäßig sportlich betätigten (nationale Richtlinie), eine Verbesserung der Schlafqualität um 65% erfuhren. Die Menschen berichteten zudem über eine geminderte Tagesmüdigkeit in Vergleich zu den Tagen, wo keine sportliche Aktivität durchgeführt wurde. Das relative Risiko der erhöhten Tagesmüdigkeit sank um 65% nach sportlichen Aktivitäten. Ähnliche Ergebnisse fanden sich bei Menschen mit Wadenkrämpfen im Schlaf (68% weniger) und Konzentrationsstörungen bei Müdigkeit (45% Rückgang). "Unsere Ergebnisse demonstrieren eine Verbindung zwischen regelmäßigen sportlichen Aktivitäten und Tagesmüdigkeit, was beweist, dass eine moderate körperliche Aktivität das individuelle Leistungsvermögen bei der Arbeit oder, beispielsweise bei einem Studenten, die Konzentrationsfähigkeit positiv beeinflussen kann," stellte der führende Studienautor, Paul Loprinzi, fest. Er fügte hinzu, dass die daraus resultierende Lehre sei, dass sportliche Aktivitäten gesundheitsfördernd sind und dazu führen, aufnahmefähig und wach zu sein. Dieser wissenschaftliche Nachweis regt an. Sicher werden auch pharmazeutische Alternativen benötigt. Es mag einfacher sein, die Aktivitäten, wenn man müde ist, sein zu lassen, aber es ist auf lange Sicht gesünder, sich körperlich zu betätigen.

Ausgabe Dezember 2011

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Donnerstag, 5. Januar 2012, 11:34

RE: Archiv: Artikel aus der Amizeitung

Psychologisches Eingreifen mindert bei Jugendlichen die Einschränkungen durch Fibro

Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigt, dass Verhaltensübungen die funtkionellen Einschränkungen und depressiven Symptome bei jugendlichen Fibros mindert. Es wurde als sicher und effektiv betrachtet und als vorrangige Behandlung eingestuft.
Ergebnisse dieser Studie wurden in der Arthrits & Rheumatism veröffentlicht.
Laut Aussagen betrifft die Fibro 2-7% schuljähriger Kinder. Die Patienten leiden unter Ganzkörpermuskelschmerz, Müdigkeit, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen. Als Resultat erfahren die Patienten beträchtliche körperliche, schulische, soziale und emotionale Beeinträchtigungen. Dr. Susmita Kashikar-Zuck schloss 114 Jugendliche im Alter zwischen 11 und 18 Jahren mit Fibromyalgie in die Studie ein. Die Studie wurde an vier pädiatrischen Rheumazentren durchgeführt mit Probanden, die per Zufallsprinzip einer Verhaltenstherapie oder einer Fibroschulung zugeteilt wurden und eine achtwöchige Behandlung mit Einzeltherapiesitzungen und zwei zusätzlichen Sitzungen in den nachfolgenden sechs Monaten nach Beendigung der aktiven Phase der Studie erhielten. Die Analysen ergaben, dass beide Probandengruppen bei Studienende eine deutliche Verminderung der körperlichen Einschränkungen, Schmerz und Depression aufwiesen.
Diejenigen, die der Verhaltenstherapie zugeteilt waren, wiesen eine deutlich stärkere Reduktion in körperlicher Einschränkung auf als diejenigen, die der Fibroschulung zugeteilt waren. Die Therapiegruppe erreichte eine 37%ige Verbesserung der Einschränkungen gegenüber den 12% der Gruppe, die lediglich Fibroschulungen erhielt. Beide Gruppen erreichten am Ende der Studie ein non-depressives Level, aber klinisch gesehen gab es weder für die eine noch für die andere Gruppe eine wesentliche Verbesserung im Bereich der körperlichen Problematiken. Die Abbruchquote war gering, 85% der Probanden nahmen regelmäßig an allen ihren Sitzungen teil und es wurde von keinen studienrelevanten andersartigen Erlebnissen berichtet.
"Unsere Studie bestätigt, dass eine Verhaltenstherapie der sichere und effektive Weg ist, bei einem jugendlichen Betroffenen die funktionellen Einschränkungen und Depressionen zu verringern," sagt Dr. Kashikar-Zuck. "Als Ergänzung zur Standardtherapie hilft eine Verhaltenstherapie, die tägliche Funktionalität und das Gesamtbefinden eines jugendlichen Fibros zu verbessern. "

Ausgabe Dezember 2011

Isabell

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Samstag, 1. Februar 2014, 12:58

Artikel aus der Ami-Zeitung

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76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete ich am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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