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Isabell

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Mittwoch, 19. Dezember 2007, 12:25

Vulvodynie/ Carol und ihre Tochter/ Ermutigung, die Therapie durchzuhalten

Vulvodynie -------------------------------------------------------------------------------- Hallo Alle Zusammen,


Heute morgen hab ich ein posting von einer Frau gelesen, deren Geschichte mich sehr berührt hat. Es macht mich immer wieder sprachlos, dass manche Fibros 20 Jahre und mehr leiden müssen, total ins Abseits gedrängt, wahrscheinlich an sich und der Welt zweifelnd, bis endlich mal eine Diagnose und Hilfe kommt! Es geht um das heikle Thema Vulvodynie. Ich weiss nicht, ob jemand von Euch diese Symptome kennt, ich persönlich habe keine Erfahrung damit, aber egal, es ist ein Symptom, das Jedem (Jeder) begegnen kann..... Liebe Grüße und einen angenehmen Tag Conny

Thema: Vulvodynie Ein (gekürzter) Bericht von heute morgen: Eine Frau fragt: Ich würde gerne von anderen erfahren, die Vulvodynie haben und diese Therapie machen..... Antwort von einer Frau, 51 Jahre, 2400 mg Guai seit 2000. Es ist ein wirklich heikles Thema, aber ich will ganz offen zu Dir sein, weil ich weiss, dass dieses Problem Ehen und Leben zerstören kann! Ich hatte 20 Jahre lang versucht, Hilfe für dieses Problem zu finden. Mein Ehemann und ich zogen viel um und so ging ich zu vielen verschiedenen Doktoren (Gynäkologen, Urologen) aber keiner von ihnen war in der Lage, mir bei meinem Problem "des schmerzhaften Sex" zu helfen. Mindestens einmal im Jahr war ich bei einem Fachmann , obwohl es demütigend war, meine Probleme zu erklären, die ganzen Tests zu durchlaufen und anschliesend zu hören, dass nichts zu finden sei...Die meisten taten so, als ob sie von dem Problem noch nie etwas gehört hätten! Die Cremes, die ich bekam, machten alles nur noch schlimmer und die meisten Ärzte meinten, ich müsse einfach öfter Sex haben... Dann hatte ich einen schrecklichen Stolper-Unfall mit einem Schleudertrauma bei dem meine Zähne und mein Kiefer beschädigt wurden und das hat diese furchtbare Fibromyalgie ausgelöst. Mir ging es Jahr für Jahr schlechter, egal wieviele Ärzte ich besuchte, wieviele Vitamine, Chiroprktiker, Akkupunkteure usw. ich ausprobierte. Und ich nahm immer weniger am Leben teil. Ich war zu krank, um mich um meine Kinder zu kümmern. Wenig später bekam ich die Diagnose: Fibromyalgie. Meine Tochter zeigte mir, wie man mit dem Computer umging und ich studierte ALLES über diese Krankheit, was ich finden konnte. Das war 1989-99 und die einzige grössere Gruppe die ich fand, die über Verbesserungen berichten konnten, war die Guaifenesin-Gruppe. So hab ich 1999 mit Guai angefangen, aber ich war damals so durch den Wind, dass ich die Anleitungen nicht richtig gemacht hatte und bald wieder aufhörte (zwischenzeitlich hatte ich einige Kieferoperationen....). Ich habe aber die Guai-mails jeden Tag weiter gelesen. Ich ging zu einer neuen Gynäkologin um es nochmal zu versuchen. Sie hatte nichts neues für mich. Ich probierte es 2000 nochmal mit Guai. Daraufhin fing meine Vulva an zu brennen wie noch nie zuvor. Ich war sehr verängstigt! Ich hatte von Frauen gelesen, deren Schmerzen so schlimm geworden waren, dass sie Selbstmord begingen! Ich rief im Büro des Fibromyalgiezentrums an und sagte, dies sei ein Notfall und sie sollten mir eine Adresse geben von einem Gynäkologen, der sich mit Vulvodynie auskennt. Und stellt Euch vor, die neue Gynäkologin war grad auf einem Seminar mit Dr. Amand, der über die Vulvodynie sprach! Sie wusste alles über Vulvodynie und was Dr. Amand als Ursache dafür hielt! Ich dachte, ich bin im Himmel! Sie erklärte mir, dass die vermehrten Schmerzen ein Zeichen dafür seien, dass ich „cycliere“ und dass es eine zeitlang heftig sein werde. Und sie hatte recht!!! Nach ca. 10 Monaten stellte ich fest, dass es sich während des Sex nicht mehr wie Sandpapier anfühlte. Das ist jetzt um die 5 Jahre her. Und es hat meiner Fibromyalgie ebenso geholfen! Die konstanten Schmerzen sind weg. Ich denke, wenn die Fibromyalgie nicht durch diesen schlimmen Sturz ausgelöst worden wäre, dann hätte ich jetzt immer noch die Vulvodynie und schmerzhaften Sex! In Liebe.....


Eure Conny
! --------------------------------------------------------------------------------

Hallo Ihr Lieben,

heute morgen muss ich meiner Ärztin erklären, dass ich die Guai-Therapie weitermachen werde und Ihre chinesische Therapie abgebrochen habe. Ich hab ihr am Anfang, vor ca. 4 Monaten nur gesagt, dass ich mal ne Pause machen möchte, nachdem ich nach über einem Jahr mit dieser Therapie keinerlei Veränderungen gesehen habe. Fällt mir etwas schwer, denn sie hat sich wirklich sehr grosse Mühe gegeben, war sehr engagiert, hat rumtelefoniert und alles mögliche mit mir probiert und ich habe auch alles akribisch ausgeführt. Aber nach über einem Jahr hätte man wenigstens eine kleine Veränderung sehen müssen.... Davor war ich ein Jahr lang bei einem von mir sehr geschätzten Homöopathen, auch hier - keinerlei Besserung. Ganz abgesehen von den vielen Selbst-Versuchen mit diversen guten Naturheilmittel..... Glaubt mir, ich habe mich wirklich auseinander gesetzt mit der Materie und bin schlussendlich zur selben Erkenntnis gekommen wie die 68-jährige Frau, deren mail ich heute morgen gelesen habe und die ich unten für Euch übersetzt habe. Sie spricht mir aus der Seele, auch ich hätte viel lieber einen einfacheren Weg gefunden, eine Therapie, die nicht weh tut und innerhalb kürzester Zeit zur Heilung führt... Ich bleibe weiter am Thema, lese alles mögliche, was ich auf dem Internet finde über Fibro und werde Euch SOFORT mitteilen, wenn ich dieses Wundermittel gefunden habe, hi. Bis dahin geh ich den mühsamen Weg der Guai-Therapie weiter, mache Fortschritte und bin trotz allem ganz guter Dinge! Ich grüße Euch Alle da draussen und wünsche uns von Herzen, dass unser Leiden mit jedem Tag besser werden wird. Eure Conny

Eine 68-jährige (!) Frau schreibt: Entschuldigt mich, ich möchte mal klar machen, wie prädestiniert (auserordentlich) wir sind. Ich denke, daß wir, die wir diese Therapie durchhalten, ganz spezielle Leute sind! Wir haben Ausdauer, Mut, Intelligenz und noch viel mehr, anders würden wir das nicht durchhalten, auf dieser Diät zu bleiben und lebenslang salicylatfrei zu bleiben. Das ist mein Ernst, Leute! Im Endeffekt ist es doch so, schaut euch um: keiner kann Fibro erfolgreich behandeln. Es werden nur Schmerzmedikamente gegeben und gesagt, dass man damit leben muss. Du hast nur 2 Möglichkeiten: 1.mach die Guai-Therapie oder 2. mach sie nicht und die Fibro wird sich immer weiter verschlechtern Ich hasse das! Ich hätte gerne eine dritte Alternative, würde mich gerne besser fühlen ohne diese ganzen Mühen! Gut, es gibt diese Wahl nicht, meine Lieben. Reist Euch also zusammen auch wenn Ihr ab und zu mal in Selbstmitleid versinkt, o.k., mir geht das auch so. Aber ich kann Verbesserung sehen. Das ist eine andere erstaunliche Sache, die ich an uns beobachte -- wir beachten kleine Fortschritte und nehmen die Veränderungen beim Cycling wahr. Holt Euch Unterstützung und bleibt in der Gegenwart. Die Vergangenheit ist vorbei und die Zukunft ist noch nicht hier.. __________________ Guaifenesin seit 06/06 ; 2x300 mg; moderate HG-Diät 06.10.2006 07:02 pucki2005 Tripel-As RE: Ermutigung, die Therapie durchzuhalten! --------------------------------------------------------------------------------
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
http://judithdagota.beepworld.de/
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Mittwoch, 19. Dezember 2007, 12:37

Hallo Conny,

Ich kann leider nun wenig schreiben weil meine Hände sehr steif sind ,aber dennoch möchte ich Dir ein Lob aussprechen und Danke sagen für all die Übersetzungen und Hoffnungen die Du ja auch uns damit machst. DANKE....... Liebe Grüsse Pucki __________________


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Hallo Pucki

Schön wieder was von Dir zu lesen. Ich hoffe es wird Dir bald wieder besser gehen. Ja die Berichte machen schon Mut. Trotzdem bin ich oft am zweifeln. Bei und hieseigen Mitgliedern halten sich ja die Verbesserungen arg in Grenzen. Wenn ich Deine Verschlechterungen und Ingas lese wird mir traurig zu mute. Oder kannst Du Deine Verschlechterungen als rückw. Schub einordnen?,und geht es Dir eventuell doch besser als vor Guai.? Ich muss mir wohl noch mal die Dosis erhöhen um zu sehen ob sich noch was tut bei mir.Mir geht es so, dass ich meist arbeiten kann, bin aber nicht schmerzfrei . Zu 80 % habe ich leichte Schmerzen , ab und zu derbere Blockaden welche ich mit Diclo behandele. Leider kann ich auch nicht von einem dunklen Urin berichten. Bei mir ist er immer hell-fast neonfarben.Ich hoffe sehr dass ich nicht alles umsonst mache und durch meine Arbeit oft blockiert werde, denn diese kann ich jetzt noch nicht aufgeben.

Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag noch Beate
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Hallo Pucki,

das freut mich, wenns Dir die Übersetzungen was nützen; am meisten hilfts mir selber, denn ohne Unterstützung und Aufmunterung hätte ich selber schon längst aufgegeben! Wie Du schon gelesen hast, sind die Ausschwemmungen bei mir immer recht heftig und kommen von einem Moment zum anderen, das würde mir viel zuviel Angst machen, wenn ich nicht jedesmal im Archiv der US-Gruppe nachlesen könnte, dass es irgendjemand anderem auf dieser Welt genau gleich gegangen ist wie mir.... Und da wir keine ärztliche Unterstützung haben, ist es umso wichtiger, sich auszutauschen über die vielfältigen Phänomene, die auftauchen können. Hallo Beate, diese Zweifel kennt wahrscheinlich jeder von uns - es ist halt auch eine nicht ganz leichte Therapie und daurch, dass es so lange dauert, bis sich Veränderungen einstellen, und man nie genau weiss, ob man jetzt "ausscheidet" oder ob die Schmerzen auch ohne Guai da wären, ist man sehr verunsichert, nicht wahr? Ich finde es sehr hilfreich, ein Tagebuch über die Symptome zu schreiben. Nur so habe ich gesehen, dass tatsächlich schon einige Symptome verschwunden sind; dadurch, dass die Schmerzen noch da sind, vergisst man die anderen "Wehwehchen" leicht, weil sie untergeordnet sind. Ich wollte nochmal drauf hinweisen, dass ich praktisch täglich über die Wichtigkeit der Salicylate lese und so mein Bewusstsein geschärft habe, besser darauf zu achten. Ich sags Euch ehrlich, als ich das Buch gelesen habe dachte ich "na ja, man kann alles übertreiben"..... Inzwischen denke ich, es wäre super schade, wenn jemand von uns monatelang diese Therapie durchführt und sie dann vielleicht sogar aufgibt, weils nichts bringt aufgrund von nicht beachteten Salicylaten! Und soooo viel Auswahl an effektiven Therapien haben wir nunmal nicht.... Bei Dir bedeutet das leider, akribisch zu sein und immer nur mit Handschuhen zu arbeiten, was ich mir als sehr schwierig vorstelle in Deinem Beruf. Besonders die Diskussionen über Zahnpastas habe ich intensiv verfolgt und es gibt wohl nur eine, die wirklich sicher ist hier: die homöopathische von Elmex. Ich jedenfalls geh auf Nummer sicher, in allen anderen ist Pfefferminze o.ä. drinne..... Liebe Sonntagsgrüße noch und lasst den Kopf nicht hängen; wir brauchen alle Kraft und Energie, mit diesen Säure-Ausscheidungs-Zyklen fertig zu werden! So ein "Cycling" ist tatsächlich mords-anstrengend für den Organismus, das kann ich wirklich sagen!

Alles Liebe Conny

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Mittwoch, 19. Dezember 2007, 12:38

Hallo!

Ich habe heute Morgen beim Stöbern eine schöne Webseite gefunden von Carol und ihrer Tochter Cherylyn, beide an Fibro erkrankt, in der sie sehr ausführlich und offen über ihre Erkrankung und ihre Erfahrungen mit der Guaitherapie erzählen. Mir hat sie sehr gefallen und ich möchte Euch die nächsten Tage immer mal wieder Teile davon erzählen, falls es Euch auch interessiert. Ihr könnt die Foto`s der Beiden ansehen unter: http://www.whyguai.com/ Foto`s unter: „About us“ links oben anklicken Nun zu den einleitenden Worten, sehr gekürzt und frei übersetzt..... Carol: Ich schätzen, Sie sind hier hergekommen, weil Sie entweder die Guaitherapie machen oder darüber nachdenken, sie anzufangen. Ich mache die Behandlung von Dr. Str. Amands jetzt seit fünf Jahren. Mein Wunsch ist es, auf dieser Webseite Euch alle zu informieren, ermutigen und eine gewisse Unterstützung zu geben. Meine Tochter, Cherylyn, hat liebenswürdigerweise diese Webseite für mich entworfen und gestaltet. Ich bin in Kalifornien geboren und als ich vier Jahre alt war, ging ich mit meinen Eltern nach Paraguay in eine Missionsstation. Ich lebte dort bis ich 16 war. Ich studierte dann in USA und heiratete meinen Ehemann Gary. Neben meiner Unterrichtsarbeit in Spanisch und Indonesisch bekam ich meine beiden Kinder. 1979 gingen mein Ehemann und ich nach Paraguay zu den Chamacoco Indianer. Kurz bevor wir wieder nach USA zurückkehrten bekam ich mein drittes Kind, Cherylyn. 1985 lebten wir in Bolivien, als meine Gesundheit plötzlich schlechter wurde. Zuerst hatte ich eine Mononukleose und danach verschlechterte sich mein Zustand stetig: geistig, physisch und emotional. Ich kämpfte zwei Jahre lang in der Hoffnung, es würde sich wieder bessern, aber zu unserer Enttäuschung verschlechterte es sich immer mehr. Mit grossem Bedauern mußten meine Familie und ich in die USA zurückkehren. 1989 war ich dann derart geschwächt und müde, dass ich die meiste Zeit des Tages liegen musste und das hat mich noch nicht mal berührt, weil ich es gar nicht mehr wahrnehmen konnte. Mein „Nebel im Gehirn“ war so stark, daß ich außerhalb des Hauses nicht mehr funktionieren konnte. Sie können über meine Erfahrung mit Fibromyalgie und die Guaifenesin Behandlung in den verschiedenen links lesen, die wir hier haben. Wenn Sie irgendwelche weitere Fragen haben, können Sie mir gerne mailen. Diese Behandlung hat mein Leben verändert und sie kann Ihres ebenso ändern. -------------------------------------------------
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Mein Name ist Cherylyn.

Ich bin 22 Jahre alt und ich mache auch die Guaifenesin Behandlung. Ich bin die Tochter von Carol und ich hoffe, mit dieser Webseite anderen helfen zu können, die an dieser schrecklichen Krankheit leiden und etwas Licht in das Dunkel bringen zu können. Ich nehme Guai seit Feb 05 , also noch nicht so lange und ich lerne langsam mein Leben darauf einzustellen. Ich erinnere mich, schon als Kind nachts weinend im Bett gelegen zu sein. Ich hatte solche Angst, dass diese geheimnisvolle Krankheit meiner Mutter, die unser ganzes Familienleben verändert hatte, sie bald auch töten würde. Zu dieser Zeit wurde die Krankheit immer schlimmer und die Ärzte hatten keine Antworten. Schon sehr früh in meinem eigenen Leben hatte ich eigenartige Symptome, die von Zeit zu Zeit erschienen. Meine Mamma erklärte mir immer wieder, wenn ich an den Wochenenden mit schrecklicher Ermüdung im Bett lag, daß es das Zeichen eines viel tieferen Problems – Fibromyalgie - war. Ich hatte grosse Angst dass ich sehr krank werden würde und in die Fussstapfen meiner Mutter folgen würde. Und die Vermutungen meiner Mutter waren richtig. Ich bin nur froh, dass ich nicht noch ernsthaftere Symptome entwickelt habe bis meine Mutter dann die Guaifenesin Behandlung gefunden hat. Meine Fibromyalgia Symptome stellten sich 2004 ein, während meines ersten Semesters in der Krankenpflegerschule. Ich hatte eine Halsentzündung die nicht weggehen wollte. Ich besuchte meinen Arzt und einen HNO-Fachmann, aber keiner fand die Ursache. Ich wurde auf Mononukleose getestet und als die Resultate negativ zurückkamen, wurde mir erklärt, daß es nur ein Halsvirus wäre. Danach wurden meine Symptome nach und nach schlechter. Ich wachte morgens aufwachen, versuchte mich aus dem Bett zu schleppen und fiel wieder zurück, vollkommen erschöpft und mit Wadenkrämpfen. Aber ich zwang mich mit aller Gewalt hinaus und schleppte mich in die Klinik zum Arbeiten. Ich spürte, dass etwas nicht in Ordnung war, aber ich riss mich zusammen und sagte zu mir „ das ist nur die Erschöpfung, weil ich die Krankenpflegeschule mache“ oder "nur Stress" oder "nur in meinem Kopf". Die schreckliche Erschöpfung und Depression wurde aber nicht besser während der Weihnachtsferien, im Gegenteil, sie verschlimmerte sich noch. "Was mich nicht umbringt, macht mich stark!“ Ich verleugnete die Tatsache, daß ich die Krankheit meiner Mutter hatte. Aber ich musste mich mit der harten Wirklichkeit arrangieren. Und obwohl es eine SEHR schwierige Entscheidung war, habe ich die Entscheidung getroffen, die Krankenpflegeschule zu verlassen, aufgrund meines verschlechternden Gesundheitzustandes. Ich habe die Guai-Behandlung begonnen, und die Reise angetreten, wieder ICH selber zu werden. Mir wurde klar, dass ich, zumindest für den Moment, akzeptieren muss, dass ich krank bin. Vielleicht werde ich eines Tages verstehen, warum ich die Last dieser Krankheit zu tragen habe. Während ich mich durch die Anforderungen Krankenpflegeschule kämpfte, flüsterte ich mir oft zu: "was mich nicht umbringt, macht mich stark" . Ich glaube, daß dies immer noch gültig ist für mein jetziges Leben. Diese Krankheit entwickelt meinen Charakter. Und ich glaube, diese Entwicklung ist das „Gute“ an dieser Krankheit, dieser Bürde, die mir auferlegt wurde. __________________ Guaifenesin seit 06/06 ; 2x300 mg; moderate HG-Diät 02.11.2006 06:46 RE: Webseite von Carol und ihrer Tochter --------------------------------------------------------------------------------

Hallo,liebe Conny,

eine sehr interessante Homepage, die Du entdeckt hast. Eine sehr sympatische Frau. Wie ich so mit Mühen heraus bekam, schreibt sie unter vielen anderen Erläuterungen auch, wie es ihr nach 3 Jahren der Guaifenesintherapie so ging. Das zu erfahren, wäre natürlich für mich persönlich sehr interessant und könnte auch mir sicher mal wieder Mut machen.. ?? Falls Du die Zeit findest, diesen Bericht dazu zu übersetzen, bekommst Du einen extra Schmatzer von mir , grins. Hoffentlich kannst Du bald wieder länger schlafen, ich drück Dir ganz doll die Daumen dafür. Liebe Grüße Isabell
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Liebe Isabell,

freut mich, dass Dir die homepage auch gefällt. Ja, ich werdeStück für Stück den Werdegang dieser beiden Frauen übersetzen und alles, was interessant ist für uns. Morgen früh kommt der nächste Text.... Dann werd ich mir also als erstes den 3-Jahresbericht für Dich vornehmen, und freu mich auf den Extra-Schmatzer Eigentlich ist ja mein Schlaf ganz gut seit Guai, es sind die Rückenschmerzen, die mich wecken. Aber da ich ja gott-sei-dank mittags schön hinliegen kann, mach ich mir nicht so viel draus und die spannende Morgenlektüre auf dem Internet lenkt mich ab und ermuntert mich immer wieder1 Einenschönen Abend für Dich und Alle Anderen!

Conny
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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Donnerstag, 20. Dezember 2007, 19:41

Guten Morgen!

Heute morgen habe ich auf Carols Webseite weitergelesen und einen Bericht gefunden von Susie, die Ihre Erfahrungen nach fast 2 Jahren Guai beschreibt. Liebe Grüße Conny ---------------------------------- Susie, fast 2 Jahre auf Guai... "Haben Sie das weisse Licht gesehen?" Das fragten mich die Menschen über meine Nahtoderfahrung die ich während eines anaphylactischen Schocks hatte . "Ihr Körper hat aufgrund eines Herzinfarktes ein Trauma erlitten und es braucht sechs Monate bis es Ihnen wieder besser geht" sagten die Ärzte. Aber ich hatte nicht so viel Zeit, ich zwang mich viel früher zur Arbeit zurück, da ich wusste, meine Angestellten sind von mir abhängig. „Was ist bloss los mit mir? Ich fühle mich immer schlechter, anstatt besser. Ich kann nicht mehr schlafen und alles tut mir weh" sagte ich zu meinen Ärzten. Sie sagten ich sei traumatisiert oder depressiv und schickten mich zu einem (Psycho-)Therapeuten. Aber ich fühlte mich weder traumatisiert noch depressiv, es war mein Körper, nicht mein Geist, der krank war. Es wurde festgestellt, daß ich nicht PTS (?) hatte, aber ich bekam dennoch Antidepressiva, das scheint die Norm zu sein, wenn Ärzte nicht mehr wissen, was sie machen sollen. Schließlich wurde die Fibromyalgie diagnostiziert und mir wurde erklärt, daß es keine Heilung gab dafür, aber dass ich lernen könne, damit zu leben und sie gaben mir Schmerzmedikamente. Meine Gesundheit verschlechterte sich immer mehr. Schließlich musste ich meinen Job aufgeben, den ich so liebte. Innerhalb eines Jahres war ich ans Haus gebunden. Ich hatte Migränemedizin für die 16-20 Anfälle, die ich pro Monat hatte, Muskelrelaxantien, 2000 mg von zwei unterschiedlichen Schmerzmedikamenten und hatte dennoch soviel Schmerzen, dass ich mich kaum bewegen konnte. Ich hatte Sprachstörungen, konnte die Worte nicht mehr aussprechen. Unterhaltungen mit Leuten oder in einem lauten Raum zu sein verursachten mir körperliche Schmerzen. Fibromyalgea ist ein Dieb. Es beraubte mich meines Lebens, so wie ich es kannte: meine Identität, mein Job, unser Heim, viele Freunde und mein Wille, weiterzuleben. "Ich wünschte, ich HÄTTE das Licht gesehen und wäre dort hin gegangen " . Meine Welt wurde immer kleiner und dunkler. Als ich am Punkt der größten Hoffnungslosigkeit angekommen war, entdeckte ich die Webseite von Dr. Amand und Claudia. „ www.fibromyalgiatreatment.com „. Was ich las, sprach mich total an. Da wusste jemand mehr über mich als ich selber. Hier war jemand, der selber Fibro hatte und dem es gut geht! Es war als ob jemand mit mir durch all diese Krankheitssymptome hindurch gegangen wäre, die ich mein ganzes Leben lang hatte. Sie gaben mir Antworten auf Fragen, die ich noch gar nicht gestellt hatte. Ich las jeden Tag auf der Webseite und vergaß gleich wieder, was ich am Tag vorher gelesen hatte. Ich begann die Guaifenesin Therapie. Zum ersten Mal seit Monaten hatte ich wieder Hoffnung. Hoffnung ist ein großer Motivator! Heute, 20 Monate später, ist meine Welt viel grösser geworden. Ich habe noch die Schmerzen und Ermüdung, aber das ist Nichts gegenüber vorher und ich weiss, daß es immer besser werden wird. Ich kann wieder Pläne schmieden und sie ausführen. Ich nehme nur noch 100 mg Schmerzmedikamente, habe höchstens einen Migräneanfall pro Monat, wenn überhaupt Ich kann wieder Fahrrad fahren mit meiner Enkelin. Ich kann wieder in die Kirche gehen mit meinem Ehemann.. Ich habe mein Leben zurück gewonnen. Es gibt Hoffnung in der Guaifenesin Therapie. Ich war am Anfang sehr skeptisch, aber jetzt fühle ich mich wie ein wandelndes Wunder.

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Hallo liebe Conny,

das ist ein super Bericht. Den habe ich mir sofort ausgedruckt und den bekommen heute abend meine Männer zum Lesen. Er klingt so ehrlich und echt, ich finde mich dabei vollkommen wieder. :s04 :s04 Deine Isabell s16
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Donnerstag, 20. Dezember 2007, 19:48

Guten Morgen! s14

Heute früh hab ich ein Stückchen von Carols Webseite weiterübersetzt, hier schildert sie Ihren langen Weg durch die sich immer mehr verschlechternde Krankheit und wie sie schliesslich selber zur Guai-Therapie gefunden hat. Die Wege vieler Fibro-Kranken scheinen sich zu ähneln, ein laaaanger Leidensweg, dann zunächst mal Ablehnung der Diagnose (ICH doch nicht!), danach hoffnungsloses Suchen bei Ärzten und Alternativmedizin.......nichts scheint zu helfen! Ja, auch die Guai-Therapie ist wahrlich kein einfacher Weg, aber mir scheint, es ist der einzige, den wir haben! In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen ein gutes Wochenende Seid nett zu Euch selbst, macht Euch niemals runter, wir sind KRANK, nicht blöde!!!

s16 Eure Conny

------------------------------ Mein Persönlicher Grund für die Guai-Therapie 1989 war ich in einem derart desolaten Zustand, es waren Tage der Betäubung, der Hoffnungslosigkeit, Selbstzweifel und der Schuldgefühle. " Was ist falsch mit mir?" 34 Jahre lang war ich ein sehr beschäftigter und produktiver Mensch gewesen, obwohl ich während meiner Kinder- und Jugendjahre schon an allen möglichen Virus-Infektionen gelitten hatte. Einige waren sehr gefährlich: z.B. die Hong-Kong Grippe mit 16 . Ich galt als das Kind mit allen möglichen, geheimnisvollen Unpäßlichkeiten, die ich aber immer überstand und wieder in mein normales gesundes Leben zurückfand. Dieses änderte sich 1976, als ich eine Notfall OP hatte mit meinem Blinddarm. Anstatt mich danach wieder zu erholen, verschlechterte sich mein Zustand und ich wurde schließlich auf Phenobarbital gesetzt um meine Herzfrequenz anzuheben. 8 Monate später, als es sich nicht verbesserte, fand ich Hilfe bei einem Ernährungsexperten, der mich auf eine sehr strenge Diät setzte und ,mir Nahrungsergänzungsmittel gab und langsam konnte man das Phenobarbital absetzen und es ging mir besser. Mein Zustand verbesserte sich genug, dass mein Ehemann und ich nach Paraguay gehen konnten, um unser Missionarsleben auszuüben. 1985 gingen wir dann nach Bolivien, und führten dort unsere Arbeit fort, als sich meine Gesundheit wieder verschlechte. Im Herbst bekam ich Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber ) und bis zum Februar verschlechterte sich mein geistig-körperlich-seelischer Zustand stufenweise. Ich kämpfte über zwei Jahre in der Hoffnung, mich zu verbessern aber zu unserer Enttäuschung ging es mir immer schlechter. Mit grossem Bedauern mußten meine Familie und ich in die Staaten zurückkehren. Bis 1989 hatte ich diese extreme, erschöpfende Müdigkeit, die mich die meiste Zeit des Tages lähmte und das machte mir nichts mehr aus, weil ich das mit meinem vernebelten Hirn gar nicht mehr mitbekam. Mein Fibronebel war so stark, daß ich außerhalb des Hauses nicht mehr arbeiten konnte und selbst kleine Botengänge waren fast unmöglich. Da ich einen Mann und drei Kinder hatte die mich brauchten, versuchte ich Hilfe bei den Ärzten zu finden. 6 Jahre lang ging ich von einem Doktor zum nächsten und suchte hoffnungslos nach Antworten. Nach unzähligen Besuchen bei Fachleuten und vielen verschiedenen Untersuchungen bekam ich die Diagnose: chronisches Ermüdungssyndrom, mehrfache Überempfindlichkeit gegen chemische Substanzen und div. Viren : Epstein Barr und Cytomegalie-Virus. Mir wurde erklärt, daß es keine Heilung für mein ` Problem ' gab, da sie die Ursache nicht wirklich kannten. Unnötig zu sagen, dass ich am Boden zerstört war. Dies waren sehr dunkle Tage für meine Familie und mich. Nach vielen Tagen schwerer Depression und Hoffnungslosigkeit entschied ich mich, NICHT aufzugeben und daß ich selber herausfinden würde, was mir helfen könnte. Ich fing an, mich über alternative Heilmöglichkeiten zu erkundigen und studierte Ernährungszeitschriften und Bücher in der Bibliothek (Internet war damals noch nicht verfügbar). Mit Kräutern und Darmreinigung verbesserte sich mein Zustand etwas; obgleich ich mich häufig fragte, ob es wirklich eine Besserung war oder ich meinen Lebensstil nur auf meine Behinderungen einstellte. 1995 hatte ich einen frontalen Autozusammenstoß. Nun hatte ich extreme Schmerzen im Nacken und oberen Rücken. 6 Monate später zeigten sich Verdickungen, Schwellungen und Schmerzen in verschiedenen Muskeln. Beim Weiterforschen stiess ich auf Artikel über Fibromyalgie, aber ich wollte sie nicht lesen, weil ich diese Krankheit nicht haben wollte, von der geschrieben wurde, dass die meisten Ärzte sie nicht ernst nahmen. Ich wollte keine Krankheit haben, von der viele sagten, sie sei „nur“ ein seelisches Problem. So nahm ich fünf Jahre lang Muskelrelaxantien, Schmerzmittel und Amitriptylin für die chronischen Körperschmerzen. Im Jahr 2000 ging es mir dann so schlecht, dass ich wünschte, ich wäre tod. Heute bin ich dankbar, dass ich mit einem streitbaren Geist auf die Welt gekommen bin der nicht aufgeben wollte. Das war der Antrieb, mich selber von diesen dunklen, schmerzlichen Tagen zu entfernen und gab mir den Mut, doch über Fibromyalge zu forschen. Ich ging nochmal zur Bibliothek und dieser Tag im April 2000 brachte den Anfang eines neuen Lebens für mich. Ich fand Dr. St. Amand und Claudia Mareks Buch. Danach war ich überzeugt, daß Dr Str. Amand auf der richtigen Spur war, weil er mich ganz genau in seinem Buch beschrieb. Ich fing seine Guaifenesin Behandlung im August 2000 an und meine Gesundheit verbessert sich seither zusehends. Diese Behandlung hat mir meinen Lebensmut zurückgegeben. Mein Leben hat wieder eine Bedeutung und einen Sinn. Ich kann Euch gar nicht beschreiben, wie wundervoll es ist, nicht mehr diese schrecklichen, entsetzlichen Tage der Müdigkeit und Depression zu haben. Die Guaifenesin Behandlung ist nicht einfach, aber als Belohnung bekommt Ihr Eure Lebensqualität zurück. Euer Gehirn, euer Energieniveau, euer sexueller Antrieb, eure Liebe zum Leben, eure positiven Gefühle und so viel mehr, was mit der Fibromyalgie verschwindet, werden zurück kommen! Ich habe es nie bereut!
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Hallo Ihr Lieben s14,

das klingt ja toll mit Euren Verbesserungen s16. :s04 :s04 :wave. Ja es ist wirklich sooo sehr wichtig, dass auch alle von uns öfter mal die positiven Erlebnisse mit der Fibro schreiben. Das tut uns sooooooooooooo gut.
Tschüssiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii :s04 Eure Judith D.
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Freitag, 21. Dezember 2007, 12:30

Hallo Alle,

heute kann ich nichts putzen/arbeiten, sitze hier mit diversen Wärmekissen auf allen Gliedern und hab was für Euch übersetzt w09 Liebe Grüße Conny

Eine Frau, 43 Jahre alt, nimmt seit 08.2006 das Guai: Mein Sohn und ich leben schon unser ganzes Leben lang mit diesen Schmerzen. Ich habe alle erdenklichen Untersuchungen durchlaufen, Diäten probiert, Entgiftungen, japanische Stärkungsmittel, Kräuterstärkungsmittel, Verordnungen, und mein Arzt meinte, es sei "alles in meinem Kopf". Alles hat ein klein wenig geholfen für eine kurze Zeit aber nichts hatte diesen signifikanten Effekt auf meinen Körper wie das Guai. Mein Sohn ist 23 und leidet seit der Geburt an Fibro, seit 3 Wochen nimmt er das Guaifenesin und kann bereits einem Unterschied vermerken. Er sagte zu mir: "ich habe noch nie KEINE Schmerzen gehabt, und nun erlebe ich, wie es ist, einen Moment lang schmerzfrei zu sein.“ Er ist erst am Anfang des Prozesses der Reinigung und es war hart am Anfang, aber EIN schmerzfreier Tag ist es wert für ihn. Er hat in der Zwischenzeit mehrere schmerzfreie Tage gehabt, aber dieses erste mal war ein so starkes Erlebnis, dass es ihm den Mut gab, weiterzumachen. Es ist EUER Körper und nur Ihr wisst, was funktioniert und was nicht. Ihr müsst dem ganzen erst mal 100-prozentig vertrauen, bevor ihr die Zweifel zulasst. Ihr seid Euer eigener Doktor, Euer eigener Heiler, IHR müsst die Arbeit tun. Und es ist es wert! Unglücklicherweise warten viele Leute auf irgendeine „Kur“ oder Behandlung und auf jemanden anderes, der die Arbeit macht und sie warten immer noch...... Ich persönlich warte nicht auf irgendein Wunder, ich mach mich auf die Suche danach.... Dr Str. Amand weiß, worüber er spricht und es funktioniert für mich. DAS ist das Wunder!


Guten Morgen, heute morgen hab ich etwas gefunden, das Euch allen bestimmt aus dem Herzen spricht: ZWEIFEL! Zweifel, ob die Guai-Therapie wirklich Erfolg bringen wird, Zweifel, ob man auf dem richtigen Weg ist........ Es geht anderen genau so und es ist wichtig, dass man es mal aussprechen kann....finde ich. Trotzdem passt es in die Rubrik "Ermutigung, die Therapie durchzuhalten!. Lest selber Gruß Conny ---------------------------------------- Hallo, Ich wollte hier niemand angreifen, als ich skeptisch fragte, ob diese Behandlung wirklich wirkt. Nach jahrelangen Besuchen bei Ärzten, vielen Therapieversuchen und diversen Diagnosen und Versprechungen, es könnte mit dieser oder jener Therapie geheilt werden, glaube ich dass die Frage, ob Guai wirklich hilft, verständlich ist. Es gibt Menschen und Artikel, die behaupten, es würde nicht wirken/helfen und ich möchte einfach von von denen hören, die die Therapie machen, ob sie wirklich hilft. Nach all meinen Erfahrungen und in meinem Alter halte ich einen gesunden Skeptizismus für angebracht, nachdem ich so vielen Werbeversprechungen irgendwelcher „Wunderheilmittel“ auf den Leim gegangen bin. Ich bin so viele male enttäuscht worden, so dass ich jetzt sehr vorsichtig geworden bin, woran ich meine Hoffnung hänge. Ich habe nun viel von Euch gelesen, auch das Buch, und fühle mich optimistisch und etwas aufgeregt, ob dies nun endlich die Erleichterung bringt, nach der ich suchte. ----------------------------------------------------- Antwort: Ich war auch sehr skeptisch vor fünf Jahren als ich das erste mal von dieser Therapie hörte. Aber ich war so viele Jahre derart krank, dass ich verzweifelt genug war, noch einen Versuch zu wagen. Und ich bin froh, dass ich es gemacht habe, Guai wirkt! Aber: ES FUNKTIONIERT NICHT ÜBER NACHT, also sei darauf vorbereitet, für eine Weile „durchhängen“ zu müssen. Gib diesmal nicht auf. Vor fünf Jahren verbrachte ich 16-20 Stunden pro Tag im Bett, mit fast dauerhaften Schmerzen; jetzt arbeite ich 20 Stunden pro Woche in einem Teilzeitjob und schaffe meine ganze Hausarbeit alleine, gehe einkaufen etc. Und ich mache einen ehenamtlichen Job und habe wieder ein soziales Leben. Ich habe immer noch ein paar schlechte Tage, ab und zu mal Schmerzen -- aber ich werde jeden Monat stärker als den Monat zuvor. Ich sage immer zu den Leuten, dass " meine Sechziger besser sein werden, als meine Fünfziger" und ich weiss, dass ich die Wahrheit sage. Willkommen in der Gruppe! ---------------------------------------------------- Antwort 2: Hallo, Ich stimme zu, daß dies eine angebrachte Frage ist. Es gibt ziemlich viele Leute anderswo die behaupten, daß Guai nicht wirkt. Schade, denn alles, was das beweist, ist, daß die Behandlung nicht wirkt, wenn Du sie nicht ganz strikt entsprechend den Anweisungen machst. Ich fand es sehr nützlich, die Geschichten der Admin Mannschaft zu lesen (stehen bei uns unter: Wichtig: Die Admins und ihre Krankengeschichten ). Diese Menschen sind soo krank und verzweifelt gewesen, bevor sie mit dem Guai begannen, aber sie haben ihre Leben zurück erhalten, sogar bevor sie die vollständige „Umkehrung“ erreicht haben. Es ist auch nützlich darüber nachzudenken, dass niemand von dem Guai reich wird!. Und falls Du es noch nicht weist, die Einnahmen des Verkaufs der Büchern von Dr St Amand und Claudia werden zu Forschungszwecken an das Fibromyalgie- Behandlungszentrum gespendet. Die Admin Mannschaft und viele andere Guaier, die in dieser Gruppe mitarbeiten sind alles Freiwillige, die ihre Zeit und Bemühungen zur Verfügung stellen. Es ist eine Arbeit der Liebe. Bleib mit uns in dieser Guaigruppe und wir werden Dir helfen, das bestmögliche aus dieser Chance zu machen. Willkommen in der Gruppe!

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Hallo liebe Conny und alle Leser, w06

so kurz vor dem neuen Jahr machen diese Berichte richtig doll!!!!! Mut. Conny, ich habe doch mehrmals geschaut, ob das nicht Leute aus unserer Gruppe waren , die das Gelesene geschrieben hatten. Denn es trifft auch voll auf unsere Gruppe zu. w08 Allerdings ist bei uns aus Gründen des viel späteren Therapiebeginns noch niemand so weit, dass er sagen kann: mir geht es so gut wie den Admins im amer. Forum. Doch dass sich schon sehr!!!!! viel getan hat, kann ich nach nun bald dreijähriger Einnahme auch bereits sagen. Es ist überhaupt kein Vergleich mehr zu der Zeit vor dem Beginn der Therapie. Aber wenn man seit der Kindheit an Fibro-Symptomen gelitten hat, braucht es schon mehr als drei Jahre zur Ausschwemmung. Und diese Zeit ist wirklich sehr schwer, man stellt sehr oft die Frage, ob es auch wirklich so doll hilft. Heute erst wieder am Frühstückstisch machte auch mein Mann wieder eine solche Bemerkung: wenn es denn auch wirklich irgendwann mal schmerzfrei machen sollte..... Das heißt einfach; auch für unsere Angehörigen ist es nicht einfach , an den Erfolg zu glauben, wenn wir doch immer und immer wieder von schlimmen Beschwerden gequält werden. Und deshalb bin ich sooooooooooooooooo froh, dass wir auch in Deutschland ein Guaifenesin-Forum erichtet haben. Denn stellt Euch vor, jeder hätte für sich diese Therapie begonnen. Hätten wir wirklich alle in den schlimmsten Zeiten der Ausschwemmung unsere Hoffnung, unseren Mut weiter aufrecht erhalten können? Und jeder Abbruch, dass wissen wir ja aus dem Buch von Dr. Amand, bringt uns zurück in den alten, den schlimmsten Zustand. Deshalb möchte ich Euch Allen, Ihr lieben Mitglieder, heute, einen Tag vor Heiligabend noch einmal von ganzem Herzen danken, dass Ihr so tapfer bei den aktiven Migliedern geblieben seid. s25Denn jeder von uns weiß es, es gibt Zeiten, da braucht man das Forum nicht, oder es strengt einfach zu sehr an, auch noch von anderen Leid zu hören. Doch wenn wir diese Zeit verstreichen lassen ohne miteinander zu komunizieren, musste sich ein anderer ohne unsere Hilfe abquälen, bzw. wir haben die Hilfe, die wir in bestimmten Momenten dringend benötigt hätten, ungenutzt verstreichen lassen. Es ist ein Geben und Nehmen und das von Herzen geben, kann sehr glücklich machen und wirkt dann sogar besser als die beste Medizin. Also nutzen wir auch diese große Chance, die wir uns gemeinsam aufgebaut haben. :s04 :wave :s04 Dir liebe Conny nochmals herzlichen Dank für diese aufmunternden Berichte :s02 und Euch Allen schon ein bisschen Besinnung vor dem eigentlichen Fest.

Eure Isabell w08
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
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Mittwoch, 2. Januar 2008, 17:58

Hallo Ihr Lieben,

ich war fleissig die letzten Tage und werde nachher mal versuchen, einen ellenlangen Bericht einer Frau aus dem amerikanischen Forum hier einzustellen, wahrscheinlich in mehreren Teilen..... Habe das letzte Woche gelesen und mich hat es sehr fasziniert, nicht zuletzt, weil die Geschichte soviel Ähnlichkeit mit der meinigen hat. Besonders die HG-Sache hat mich aufhorchen lassen und ich werde jetzt nochmal schwer in mich gehen und das Kapitel im Buch nochmal lesen.....werde euch später mehr berichten.... Ich hoffe, ihr haltet den Bericht durch und findet auch das eine oder andere "Goldplättchen" für Euch drin. Einen harmonischen Sonntag noch
Conny

C., 48 Jahre, Guai seit 4-12-2000, gegenwärtige Dosis 2800 , HG-Diät, liberal und/oder streng je nachdem wie ich mich fühle, KEINE MEDIKAMENTE mehr. Hallo Guai-Gefährten, ich bin eine langjährige Patientin von Dr. Str. Amand und nun komme ich aus meinem Schneckenhaus heraus, um Euch meinen Zwischenbericht mitzuteilen und Euch zu ermutigen. Ich bin glücklich Euch mitteilen zu können, dass es mir gut geht inzwischen mit Hilfe der Guai-Therapie. Ich versuchte, mich kurz zu fassen, aber ich musste genügend Details schreiben, damit ihr alles verstehen könnt. Ich hatte mein ganzes Leben lang FMS, hatte aber keine Ahnung davon. Ich war sehr energisch, eine gute Studentin und sehr tatkräftig. In meinen frühen Zwanziger Jahren fing es an, dass ich eine Art „Dauerschnupfen“ hatte. Meine Mutter und ich dachten beide, es läge an meinem Zeitplan: Ich hatte normalerweise hundert Projekte auf einmal zu erledigen, arbeitete ganztägig, nahm an einigen Hochschulkursen teil, joggte einige Meilen jede Woche, hatte ein sehr ausgefülltes Sozialleben. Ich versuchte es zu reduzieren, aber es half nichts. Ich schnapte jeden Virus auf, der grade herumging: Erkältung, Grippe, Bronchitis. Ich wurde jedesmal krank und es dauerte lange an. Ich hatte noch keine grossen Schmerzen, aber Müdigkeit und Grippe-Gefühl die ganze Zeit. Meine Stimmungsschwankungen schob ich auf persönliche Problemen und möglicherweise hatte ich sogar eine Depression. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der alles der Psyche zugeschrieben wurde und ich bekam ein Antidepressiva verschrieben. Rückblickend erinnere ich mich an folgende Dinge: - als kleines Mädchen war ich oft wund um die Genitalien. Ich dachte es käme von den Hosen, die zu eng waren. Meine Mamma sprühte mir Puder drauf und es tat soo gut! Ich hatte das vollständig vergessen, bis ich diese Symptome bei Dr. Amand wieder las. - ich hatte Schlafprobleme, sogar als Kind. Meine ganze Familie liebte es, zu schlafen. Wir sind harte Arbeiter, aber wir lieben unseren Schlaf. Ich habe immer rastlose Beine (restless legs) gehabt. Mir wurde das erst bewusst, als eine Freundin über Nacht da war und sagte: "Hmm, Du bist eine von denen, die ihre Füsse bewegen müssen, um einschlafen zu können." Ich war erstaunt, aber es stimmte. - trotz meiner sportlichen Fähigkeiten war ich nie beweglich. Ich machte Dehnungsübungen vorher um Verletzungen zu vermeiden, aber war jedesmal sehr anstrengend. Ich dachte einfach, daß ich halt keine flexible Person war. Ich hatte noch keine Ahnung, dass sich da irgendeine Substanz in meinem Körper aufbaute und die Gelenke, Muskeln und Gewebe versteifte und sie ständig verkrampft waren. Ich traf und heiratete meinen Ehemann als ich 30 war. Er wußte, daß ich einige Gesundheitsprobleme hatte, aber keiner von uns dachte, dass sie so ernst waren, wie sich später herausstellte. Direkt nach unserer Hochzeit wurde ich wirklich krank und es ging nicht mehr weg. Ich arbeitete noch 2 weitere Jahre, aber es war sehr schwierig. Ich musste abends ausruhen um den nächsten Arbeitstag durchzustehen. Dann verbrachte ich die Abende UND die Wochenenden nur noch zum Auszuruhen. Schließlich konnte ich überhaupt nicht mehr arbeiten. Mein Mann und ich waren überzeugt, daß die Kombination meiner übersensiblen Persönlichkeit, Erschöpfung durch Überarbeiten und zu viel Verantwortung die Wurzel des Übels waren. Aber die Monat vergingen und obwohl ich keine Verpflichtungen und Druck mehr hatte wurde es nicht besser. Tatsächlich ging es mir immer schlechter. Nun begann die Ärzte-Odysee. Ich bin dankbar sagen zu können, daß ich in den meisten Fällen mit Respekt und Würde behandelt worden bin. Mein Blutbild war nicht ganz o.k., so wurde ich zum Onkologen geschickt. Der nichts fand. Der nächste auf der Liste war ein Rheumatologe. Er diagnostizierte Lupus. Ich versuchte einige Medikamente, nichts hat geholfen Ich suchte weiter und gab tausende von Dollars aus für „ Mrs Gooch's/Whole Foods“ (ganzheitliche Ernährungberatung) und ihre Produkte, worüber ich mich heute noch ärgere. Nichts half. Um die Geschichte abzukürzen: ein Kollege meines Mannes kannte Dr. Amand und schlug vor daß ich es doch mal versuchen solle. Ich bin für immer für diesen Rat dankbar. Ich hatte keine Ahnung, dass ich unter FMS litt. Nach meinem ersten Besuch bei Dr. Str. Amand war ich beeindruckt, aber es war schwierig anzunehmen, daß ich solch eine ernsthafte Krankheit hatte. Nachdem ich jedoch herausfand, dass die Therapie nichts schaden konnte, fing ich einfach an. Ich war ganz akribisch dabei und achtete auf alles, was ich verwendete. Ich benutzte sowieso nur wenige Produkte und ich bin nur einmal in diesen 7 Jahren durch eine Zahnpasta blockiert worden. Ich war eine der kränkeren Patientinnen und das „Klären“ dauerte länger. Ich hatte meine ersten guten Stunden (kann mich noch genau erinnern, wie ich mich fühlte. Es war grossartig!). Dann hatte ich gute Tage und dann gute Wochen und mein Mann wurde langsam interessiert. Mein schlimmstes Problem war Schlaflosigkeit und nicht-erholsamer Schlaf. Wie ich litt! Ich weiß nicht, was schlimmer ist, die Schmerzen oder der Mangel an Schlaf, den der Rest von uns Fibros hat. Ich habe anscheinend eine hohe Schmerzschwelle, also waren meine Schmerzen mit den Medikamenten auszuhalten. Aber der Mangel an Schlaf! Ich kann gut nachvollziehen, warum es so eine starke Waffe und Foltermethode ist, wenn man Menschen des Schlafes beraubt! Nun zum guten Teil: Ich mache diese Therapie nun seit sechs Jahren und es geht mir sehr gut. Bevor ich euch erzähle, was ich heute alles machen kann, nachdem ich fünf Jahre lang bettlägerig gewesen bin, muss ich euch mitteilen, welche Hürden ich noch zu nehmen hatte, bevor die Fibromyalgie mich aus ihren Krallen entließ.

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Mittwoch, 2. Januar 2008, 18:03

Nun folgt: Teil II

Die Erfolge und Freuden (ja!) der hypoglykämischen Diät. Ich weiss nicht mehr genau, wann ich das erste mal bemerkte, dass ich noch ein anderes Gesundheitsproblem ausser der Fibromyalgie hatte. Ich hatte keine Hypoglykämie, aber ich wußte, daß ich Blutzuckerprobleme hatte. Hier eine kleine Geschichte dazu: Ich war ein besorgtes, ängstliches, überempfindliches Kind, schon vor der Schulzeit.. Ich fiel in der Grundschule oft in Ohnmacht. Meine Mamma war eine gute Köchin und fütterte uns mit drei grossen Mahlzeiten am Tag mit hohem Proteingehalt, was mich vermutlich rettete, aber sie backte auch viel Kuchen und Kekse und wir verschlangen sie. Meine Eltern hatten eine sehr schmerzliche Scheidung als ich 14 war und jahrelang dachte ich, daß meine körperlichen und emotionalen Probleme daher stammten. Da ich mehr oder weniger auf mich gestellt war, ass ich nur „junk food“. Oder ich aß gar nichts. Später wollte ich meine Gesundheit verbessern und versuchte eine proteinreiche Diät und ein gutes Übungsprogramm und ich fühlte mich furchtbar! In meinen Teens und frühen zwanziger Jahren wurde ich sehr athletisch und lief ungefähr 5 Meilen pro Tag und manchmal auch zweimal an meinen freien Tagen. Meine Familie und Freunde waren verblüfft ob meiner angeblichen Gesundheit und Energie. Das Problem war, daß der Essensplan, den ich einhielt einen Tag pro Woche enthielt, an dem ich essen konnte, was immer ich wollte. Ich ass alles, was ich die letzten 6 Tage entbehren musste, ich hatte ja keine Gewichtprobleme. So sabotierte ich meine eigenen guten Bemühungen und es war unglaublich schwer, am Montag wieder zurückzufinden zu der gesunden Ernährung. Und manchmal schaffte ich es gar nicht und machte tage- oder wochenlang weiter so. Es war so offensichtlich jetzt, aber ich konnte es einfach nicht sehen, dass die Sachen, nach denen ich süchtig war und ass mir so grosse Probleme bereiteten. Sobald ich Schokolade, Süßigkeit, Kuchen, etc. aß, würde ich nervös und reizbar und verlor ich meine Motivation, etwas konstruktives zu tun, sogar meine geliebten Übungen machte ich nicht mehr! Ihr müsst wissen, dass es in meiner Familie viele Alkoholiker und Blutzuckerprobleme gibt, aber auch das konnte ich zu der Zeit noch nicht sehen. Aus diesem Grund achte ich heute besonders auf all die Beiträge hier im Forum, die sich mit HG beschäftigen, (besonders die von Gretchen-danke Dir, Gretchen!). Das hat mir so die Augen für dieses Problem geöffnet und gezeigt, was es anrichten kann. Als ich 2000 das erste mal zu Dr. Str. Amand ging, erkannte ich meine Blutzuckerprobleme noch nicht. Ich antwortete mit "nein" auf seine Fragen über Zittrigkeit, Hungerattaken etc. Ich hatte soviel anderes Zeug, die Schmerzen, Müdigkeit usw., dass ich einen Hungeranfall gar nicht erkennen konnte, wenn er auftrat. Ich wollte die Kohlenhydratintoleranz ignorieren, die offensichtlich da war. Wie ich früher schon schrieb, war ich bezüglich der Einnahme meines Guai und dem Überprüfen meiner Produkte sehr wachsam. Aber ich bekämpfte die HG- Diät mit aller Gewalt. Es schien unfair (und unmöglich) meine "Energie-" Quellen und Lieblingsnahrung aufgeben zu müssen, als ich so krank war. Heute sehe ich reumütig, dass ich dadurch soviel mehr leiden musste! Jetzt zu den guten Nachrichten: nachdem ich halbherzig mit der HG-Diät eine Weile lang rumexperimentiert hatte, mal hab ich sie eingehalten, mal geschummelt, hatte ich eine Gesundheitskrise und war gezwungen mich VOLLSTÄNDIG auf diese Therapie einzulassen. Am 12. Januar 2006 begann ich die strenge Diät und folgte ihr exakt 2 Monate lang. Ich war in solch einer ernster Situation, daß es KEINE Härte für mich war, sondern es gab mir Hoffnung und ich hielt es durch. Und dann geschah das Wunder: ich fing an mich gut zu fühlen. Meine Energie kam zurück und war anhaltend. KEINE SUCHT NACH ZUCKER mehr!. Ich fühlte mich wie ein Gefangener, der begnadigt und befreit worden war. Ausserdem liebe ich die HG- Diät. Es gibt soviel gute Sachen in diesem Essensplan! Ich liebe die Vielfalt, liebe das Fleisch und Huhn und Fisch und Gemüse (habe noch nie ein Gemüse gefunden, das ich nicht mochte) und Milchprodukte. Nein, die HG- Diät ist keine Härte für mich. Ich bin so erfreut, daß dieser Körper, den ich jetzt habe, aus guter Nahrung und nicht aus Junk-Food besteht. Mein Körper hat genug gelitten durch die schwere Belastung der Krankheit und ich möchten ihm heute so gut wie möglich helfen. Ein positiver Nebeneffekt ist, daß ich nun einen Mitstreiter an meiner Seite habe - mein Mann hat den Unterschied, den die HG-Diät macht auch erlebt und nun macht er sie mit. Er ist nicht krank, aber er hat Gewicht verloren und sieht soviel besser aus, es ist unglaublich. Seine Haut ist besser, er hat mehr Energie, alle die guten Sachen, die jeder erlebt, der den Körper gut ernährt. Es wurde schon oft gesagt, aber ich wiederhole es hier: wenn Du die Diät brauchst und schon alleine gegen den Gedanken daran ankämpfst - dann versuche die innere Abwehr zu überwinden und starte zumindest einen Versuch! Es ist der beste Essensplan für Fibromyalgiekranke, ob HG oder nicht. Du brauchst nicht zu hungern, kannst sowiel essen von den erlaubten Nahrungsmitteln wie du willst. Du betrügst dich tatsächlich auf so vielen Weisen, wenn du es nicht zumindest versuchst. Die amerikanische Ernährung ist eine Horrorgeschichte und selbst gesunde Menschen fühlen sich meist nicht richtig gut. Es ist eine Tragödie, die nicht sein müsste. Inzwischen mache das nun monatelang und meine Familie und Freunde stellen mir dauernd Fragen darüber. Sie sehen meine Verbesserungen und können es einfach nicht mehr übersehen. Was für eine Freude ist das, dass ich nun zum Gesprächsthema geworden bin weil etwas Positives in meinem Leben geschieht! Ich möchte hier enden mit einem Zitat von Gretchen, die sagt: "ein Bissen macht den Unterschied zwischen Freiheit und Gefängnis." Ich habe mich noch nie besser gefühlt.


Als nächstes folgt Teil 3:

mein anschließendes Trauma und wie ich als eine bessere und klügere Person daraus hervorging. Ich hoffe, daß dieser Bericht euch hilft, ähnliche Situationen vermeiden zu können. Mir ging es sehr gut, meine „Kartierungen“ zeigten, dass ich noch etwa ein Jahr brauchen würde, um komplett „geklärt“ zu sein. Die HG-Diät belohntemich mit Wohlbefinden und unveränderlicher, gleichbleibender Energie. Es gab eine letzte Sache, die ich noch nicht einmal Dr. Str. Amand erzählt hatte. Aufgrund meiner Quälerei mit der Schlaflosigkeit hatte ich angefangen, Rx (??) Schlafmedikamente zu nehmen. Leider legte ich mein Vertrauen in einen Arzt, der unverantwortlich und unfähig war, und das ist noch eine nette Formulierung. Er verschrieb mir „Ambien“. Zunächst hat es gut funktioniert, doch dann lies die Wirkung nach. Er erhöhte die Dosis. Dasselbe wiederholte sich. Er erhöhte sie wieder. Dann setzte er mich zusätzlich auf Temazepam (Restoril), ein sehr wirksames Medikament. Sie funktionierten gut -- für eine Weile. Danach dasselbe wieder – ich konnte nicht mehr schlafen. Er erhöhte die Dosis wieder. Ich hatte mir geschworen, vorsichtig mit Medikamenten zu sein und war es auch meistens. Warum ich ausgerechnet diese Schlaftabletten schluckte, weiß ich nicht. Wunschdenken und hoffend auf guten Schlaf, schätze ich. Eines Tages, als ich ein neues Rezept einlösen wollte, schob mir mein Apotheker die Flaschen zu und sagte ruhig: "Carolyn, das ist eine viel zu hohe Dosis an Medikamenten." Ich war etwas verärgert und verlegen. Ich ging nach Hause und erzählte es meinem Mann, aber was sollte ich machen? Ich konnte nicht ohne Medikamente schlafen. Schließlich, im Dezember 2005 begann ich mich wirklich sehr schlecht zu fühlen. Ich konnte kaum gehen, hatte merkwürdige Symptome wie Zahnfleischbrennen und andere Sachen, die ich noch nie zuvor gehabt hatte. Ich rief Claudia Marek an, sie stöhnte und sagte, "das sind Zeichen von Abhängigkeit." Ich fiel fast um, so entsetzt war ich. Ich lebe ein sehr gesundes Leben, keine Zigaretten, keine Drogen, kein Alkohol. Und nun erzählt mir jemand, ich bin medikamentensüchtig ?! Ich beschloss, sofort von den Medikamenten wegzukommen. Ich rief den Arzt an und als er mir erklärte, daß er KEINE AHNUNG habe, wie man mich von den Medikamenten wieder runter brächte, war meine Angst und Furcht noch schlimmer. Ich ging ins Internet und fand eine Seite, die eine Menge Informationen und Rat und Ermutigung enthielt, von einem englischen Arzt, der sich spezialisierte hat auf dieses Thema. Mit blosser Willenskraft versuchte ich 2 Wochen lang die langsame Verringerung der Dosis durchzuhalten, aber mein Zentralnervensystem hatte einen Krampfanfall und es war nicht mehr tolerabel. Mein Kopf summte die ganze Zeit. Jeder Teil meines Körpers brannte, ich fühlte mich wie lebendig geröstet.Die letzten zwei Stunden, bevor ich die Medikamente wieder nehmen durfte, waren wie in einem Drogenfilm. Es war demütigend und unglaublich schmerzhaft. Ich rief die Betty Ford Klinik an. Ich bekam keinen Platz, ihre 95 Betten waren belegt mit Frauen, die alle von ihren verordneten Drogen entgiftet wurde, wie ich! Bei meinem letzten Besuch bei meinem Arzt ("Dr. X") kroch ich auf dem Fußboden seines Büros herum und schrie.
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Mittwoch, 2. Januar 2008, 18:04

Und nun gehts weiter:

Mein Mann war erschrocken und wütend. Der Doktor hatte keine Ahnung, was er tun sollte und er zog sich zurück so schnell er konnte. Er wollte mich nicht ins Krankenhaus überweisen, weil er um seine Reputation fürchtete. Er schickte mich fort mit einem neuen Rezept, einer noch stärkeren und langwirkenden Form des Medikamentes, auf das ich bereits süchtig war. Ich war nicht mehr imstande, klar zu denken oder etwas anderes wahrzunehmen als diese brennenden Schmerzen und Zucken am ganzen Körper. Ich konnte nicht mal Claudia oder meinen Rheumatologen anrufen. Ich schämte mich, in die Notaufnahme zu gehen. Ich dachte, die schicken mich wieder heim und sagen mir, ich müsse die Medis weglassen. Wir suchten auf dem Internet nach einem Drogenrehabilitationsplatz und fanden einen, wo sie nett erschienen. Ich wollte eine 1-wöchige Entgiftung machen, die uns ein Vermögen kostete. Der Ort war sauber, sie waren freundlich und erfahren. Aber dann verlegten sie mich zu den schweren Rauschgiftsüchtigen, Heroinhändler, alles Leute, die dort durch ein Gericht hingezwungen wurden. Es war wirklich, wirklich schlimm. Ich fühlte mich nicht mehr sicher und mein Mann holte mich da sofort wieder raus. Am Ende machte ich den „kalten Entzug“ von den Medikamenten selber, nach der Woche in dieser privaten Einrichtung. Mein Mann mußte sich 4 Monate beurlauben lassen von seiner Arbeit, da ich nicht allein gelassen werden konnte, ich konnte nicht allein essen, ich war nur noch ein häufchen Elend. Mein Gehirn und Verstand waren nicht mehr funktionsfähig. Ich hatte nicht gewußt daß es möglich war, so schlimm zu leiden in meinem Alter. Die Entgiftung war weit schlimmer als irgendwelche meiner FMS Symptome bisher und das sagt alles. Ohne die Unterstützung meines Ehemanns, einiger sehr lieben Freunde und einer Menge an Unterstützung und des Ratdchläge von Dr. Amand und Claudia, weiß ich wirklich nicht, wie ich das überlebt hätte. Niemand sollte sowas erleben müssen durch die Schuld eines zugelassenen Arztes. Leider geschieht das immer noch. Bleibt dran, gleich kommt die Zusammenfassung des ganzen.......

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Nach einer langen Genesungszeit fühle ich mich jetzt ganz wie mein altes Selbst. Nur viel besser als vor der Zeit, als FMS mein Leben übernahm. Jeder Tag ist gut. Ich danke im Geiste Dr. Str. Amand und Claudia mehrmals am Tag und werde es weitertun, solange ich lebe. Dr. Str. Amand ist ein kluger, praktischer, mitfühlender, mutiger und brillianter Wissenschaftler, der Leben rettet, trotz aller Entmutigungen, des Spottes und des Hohnes. Ich hoffe wirklich, daß wir eines Tages sein Foto auf der Titelseite der „Time Magazine“ sehen werden. Noch besser: in der „ Rheumatologie Heute“! Claudia, schöne, praktische, begabte Claudia mit einem Herzen aus Gold, immer bereit, die 4 schönsten englischen Worte zu sprechen: ich werde Dir helfen! Sie weiss, wann sie mitfühlend und wann streng sein muss. Ich kam in Selbstmitleidsgefühle an einem Punkt während des Drogenentzuges. Sie kannte mich gut genug, um zu bitten mich, meinen Hintern zu heben und zurück ins Leben zu gehen. Genau DAS habe ich gebraucht in diesem Moment. Mein Leben ist heute wie ein Traum: Ich fühle mich gut und habe wieder ein Leben, wie viele von uns es audrücken. Ich mache Vortschritte und lege Prioritäten fest. Die einfachen Dinge des Lebens zu genießen ist eine Priorität. Die meisten Tage springe ich ums Haus herum (buchstäblich, weil ich so glücklich bin, daß ich keine Schmerzen mehr habe), ich küsse meinen loyalen Mann, ich küsse meine Katzen, ich strahle den Postboten an. Ich gehe nach draussen, wann immer ich meinen Blumegarten bewundern möchte. Was jetzt wichtig ist sind Menschen: unsere Familie, unsere Freunde, und anderen zu helfen so gut wir können. Ich habe immer noch ein Trauma vom Drogenentzug und denke nicht, dass ich vor einem Jahr wieder zur Arbeit zurück kann. Ich schlafe 8 Stunden pro Nacht (ja!), ich stehe auf, dehne mich, nehme ein Bad und ich esse mein wohlschmeckendes HG- Frühstück und ich schätze mal, daß ich mich besser als ungefähr 95% der Bevölkerung fühle, ob gesund oder krank. Ich mache jeden Tag Dehnungsübungen und laufe entweder oder fahre mit dem Rad. Bald werde ich wieder rennen. Dies ist eine höllische Krankheit. Schlag zurück! Vertraut Dr. Amand und benutze jedes seiner Werkzeuge, die er uns gibt. Er hat lange und hart gearbeitet, um diese Therapiezu entwickeln. Er würde nie etwas empfehlen, dass uns schaden würde. Alle Dinge, die er empfielt sind zu unserem Nutzen: das Guai, die HG Diät, regelmäßige Übungen, wenige oder gar keine anderen Medikamente usw.. Nichts davon ist eine Bürde, sie helfen wirklich, unsere Last zu erleichtern. Macht die Therapie genau wie beschrieben, wenn Du schummelst, dann betrügst du nur dich selber. Mein Dank gilt euch allen, die ihr diese lange Geschichte gelesen habt, ich hoffe, sie hat vielen von euch geholfen. Ich habe soviel Informationen und Unterstützung bekommen durch das Lesen der GuaiGroup mails. Wir können dem Admin-Team gar nicht genug danken für ihre Opfer. Macht weiter, Leute! "Dein Wunder wartet direkt um die Ecke."
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Mittwoch, 2. Januar 2008, 18:34

Hallo liebe Conny und alle anderen Leser,

oh manne, das war ja echt ein Horrortripp durch den diese Patientin ging. Ein bisschen plagte auch mich das Gewissen wegen meiner Schlaftabletten. Da ich aber momentan durch Akupunktur und Homöop. Kügelchen viel schneller und auch intensiver ein - durchschlafe, habe ich mir auch schon vorgenommen, beim nächsten Verschreiben lassen der Schlafmedis wieder eine geringere Dosis verschreiben zu lassen ( statt 10mg - 5mg). Das hatte ich schon mehrmals versucht, klappte aber nie, doch jetzt sind die Voraussetzungen bessere. Da könnte es evtl. klappen. Ihr wisst ja selber, so schnell geben wir nicht auf. Liebe Beate, besser konntest Du die Stärke der Schmerzen nicht beschreiben, wenn Du es mit einem Knochenbruch -wie Du ihn hattest - vergleichst und "die Fibroschmerzen sind die schlimmeren" sagst. Irgendwie fühle ich mich bei solchen Aussagen wie IN den Arm genommen und gestreichelt. Danke!!!! :o03 Und Dir Conny nochmals danke für den super!!!!!!!! langen Bericht. :o03 Noch einen schönen Abend und morgen wieder einen wunderschönen Sonnentag mit geringen Schmerzen wünscht Euch Allen Eure Isabell :o06

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Hallo liebe Beate,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Du, den einen Satz von Dir will ich mal noch einmal hier reinstellen: Ein nerviges Stechen in den Punkten das Halsdreieckes kenne ich auch zur genüge, damit fing meine Fibro auch an. Ehrlich, dieses Symptom hatte ich ganz vergessen. Bei mir trat das auch schon sehr früh auf. Ich muss so etwa 16-18 Jahre alt gewesen sein. Zu der Zeit und auch später trat dieses Stechen, Schneiden eigentlich immer beim Handarbeiten auf, bzw. beim Flicken, Nähen oder Stopfen auf und war ein unangenehmer, ekliger Schmerz, mit dem man einfach leben musste. Zum Arzt war ich deshalb nie. Es gehörte irgendwie einfach zum Nähen mit dazu. Das war vielleicht auch unbewusst ein Grund, weshalb ich in jungen Jahren Handarbeiten äußerst ungern machte. Ich war gestern noch einmal zur Hautärztin. Die Wunden sind schon recht gut zugeheilt, nur wenige nässen noch. Aber bis gestern ging es mir dennoch äußerst mies. Ich hatte es ja bereits geschildert. Am meisten machte mir die extreme Schwäche zu schaffen. Sie erinnerte mich so herb an meine schlimmste Zeit der Fibromyalgie. Also bloß das nicht wieder! Die Ärztin meinte, es könne auch eine Reaktion von den vielen Spritzen sein. Sie gab mir neue , andere homöop. Kügelchen mit, die den Schwächezustand des Körpers beheben sollen. Und man soll es nicht für möglich halten - ich brauchte mich heute nur einmal hinzulegen und bin am Nachmittag sogar zur Elbe gewandert. Da kann ich ja wirklich hoffen, bis Freitag wieder recht fit zu sein, denn da wollen mein Mann und ich eine Woche nach Holland rübertrudeln. Also ich weiß einfach nicht genau, ob es ein richtiger Schub war, aber auf jeden Fall waren viele der garstigen Symptome, die meine Fibro ausgemacht haben, mit dabei. So nun genug gejammert und weiter gemeinsam optimistisch voran. :wave :s02 :wave

Eure Isabell

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Guten Abend liebe Isabell

Gut, dass es Dir wieder besser geht und Ihr Euren Tripp nach Holland starten könnt. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit. Was ich noch sagen will, dieses stechen im Halsdreieck hat meine Schwester (5 J. jünger als ich) auch schon öfter mal. Aber sonst ist sie recht fitt. Jedoch hat sie eine sog. Hornhautverkrümmung (Augen), auch ziemlich unerforscht und mit einer Stoffwechselstörung in Zusammenhang gebracht. Da bilden sich Buckelchen auf der Hornhaut der Augen und die Gegenstände werden nicht mehr so richtig in ihrer Form erkannt..??.. Ihr Sohn ist stark Hyperaktiv und bekommt Medikamente. Desöfteren mache ich mir Gedanken, ob es ein Zusammenhang geben könnte und habe Ihr das Buch von Dr. Amand auch schon mal ausgeliehen, aber sie hat sich nie auf Gespräche mit mir darüber eingelassen und ich glaube sie hat es evtl. gar nicht gelesen. Sie reagiet auf meine Krankheit sehr krass abweisend , so, dass ich nicht mehr darüber rede. Über diese Ignoranz bin ich sehr traurig. Ich möchte gerne einmal 10 Jahre weiter schauen können. Alles Liebe Deine Beate
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Hallo Ihr Beiden, Isabell,
ich wünsche Dir natürlich auch, dass Du Deine Energie bald wieder zurückhast und eine herrliche Zeit mit Deinem Mann geniessen kannst! Denk immer dran: wir Fibro`s reagieren auf JEDE Form von Stress mit vermehrten Symptomen und es ist dem Körper egal, welche Art von Stress das ist: eine Spritze, eine OP, ein Umzug:-), ein neuer Job, eine Zahnbehandlung usw.........das lese ich immer wieder bei den Ami´s, darauf muss man sich halt erst mal einstellen, solange wir nicht ganz "geklärt" sind.... :s07 Beate, auch ich sehe in meiner Familie überall Krankheiten wie Hyperaktivität, Allergien und Schlafprobleme und denke, das kann kein Zufall mehr sein und hängt irgendwo alles miteinander zusammen....... Aber da ich (noch) die einzige mit Schmerzen bin, stehe ich auch ganz alleine da und einige nehmen mich gar nicht ernst.... Aber wichtig ist, dass WIR uns ernst nehmen und unsere Nächsten und Liebsten uns glauben, nicht wahr? Dein Vergleich der Schmerzen Beinbruch/Fibro hat mich auch sehr betroffen gemacht; ich hatte noch nie einen Bruch, aber was Fibro-Schmerzen sind, weiss ich inzwischen! Ich wünsche Euch einen wunderbaren Sonnen-Tag heute! Conny
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Hallo,Conny

Mich hat dieser lange Beitrag auch sehr berührt und ich habe ihn ausgetruckt und werde ihn meinem Mann zum leesen geben. Denn das mit den ewigen Grippesymtomen kenne ich auch und kann es durchaus mit der Fibro in Zusammenhang bringen. Danke für Deinen grossen Einsatz. Liebe Grüsse Beate :o07

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Liebe Conny, ich kann mich dem oben geschriebenen nur anschließen und möchte dir vor allem noch mal ganz dolle danken für deine viele Übersetzungsarbeit! :wave

Gruß Inga
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Hallo Ihr Lieben,

ja, mein Mann war auch sehr schockiert, als ich ihm den Bericht zu lesen gegeben habe; die Sache mit der Tablettensucht ist ja wirklich unglaublich, aber leider nicht so selten..... Was mich so aufgerüttelt hat ist die HG-Diät, ich habe mich in ihren Symptomen so wieder gefunden und habe das vage, Gefühl, ich bescheisse mich selber momentan. Hier eine kleine Ausnahme, dort ein kleines bißchen naschen.......und diese 2 Monate auf der strengen HG-Diät, die man am Anfang durchhalten soll, habe ich noch nie gemacht. Ich werde mir am Wochenende nochmal das Buch vornehmen, mal sehen, obs hilft.... :s01 Liebe Grüße Conny

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Liebe Conny,

du sprichst mir aus der Seele, es geht mir nicht anders auch ich mogle mich durch das süsse zeug und vertröste die HG -Diät auf den nächsten Tag......................hm. Momentan bin ich ständig auf irgendeinen Geburtstag und esse mich da so durch die Kuchenwelt.........das kann nicht gut gehen. Auch ich muss ein Weg finden um die Ernährungssachen ernster zu nehmen.

Liebe Grüsse Pucki :s03
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
https://contrademschmerz.wordpress.com/m…chmerzfreiheit/
http://judithdagota.beepworld.de/
https://guaifenesintherapie.jimdo.com/

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11

Samstag, 5. Januar 2008, 15:24

Hallo Alle,

heute hab ich wieder den Bericht einer Beginnerin gelesen und fand es ganz hilfreich für alle Neuen, die anfangen mit der Guai-Therapie - erstens zeigt es, wie verwirrt wir alle sind am Anfang und es gibt gute Tipps, wie man vorgehen kann. Liebe Grüße Conny --------------------- Neuling, May 2007 Hallo! Mein Name ist A. und ich bin neu in dieser Gruppe und versuche die Fibromyalgie zu verstehen, obwohl ich in den letzten 3 Wochen gerade mal gelernt habe, dieses Wort zu buchstabieren. Seit 17 Jahren und seit ich 17 Jahre alt bin, habe ich viele Probleme die mit dieser Krankheit in Verbindung stehen, einschließlich der Hypoglykämie und da ich immer wieder den Arzt wechseln musste (mein Mann ist beim Militär) wurde das von den Medizinern nie erkannt. Erst als ich vor kurzem meiner Mutter alle meine Symptome beschrieb, erzählte sie mir, dass zwei meiner Tanten an denselben Symptomen litten und damals, als sie noch lebten auf FMS diagnostiziert wurden. Dann erst begann ich, mich über diese Krankheit zu informieren und sprach mit meinem Doktor. Als ich die Fibromyalgie-Webseite (von Dr. Amand) gefunden hatte, las ich alles und weinte, weil ich wußte, daß es genau mich beschrieb. Ich gab meinem Arzt alle Informationen die ich ausgedruckt hatte und überzeugte ihn, diese Therapie zu versuchen. Hier beim Militär gibt es nur das Guaifenesin 600mg (Mucinex) und ich nehme es zweimal täglich. Ich fühle mich absolut miserabel und jeder erklärt mir, wie schlecht das sei und ich solle aufhören, es zu nehmen. Egal wie sehr ich versuche zu erklären, daß es ein gutes Zeichen sei, wenn ich mich im Augenblick schlechter fühle, weil es zeigt, daß es die richtige Diagnose war und dass es auch bedeutet, dass ich auf dem Wege der Ausschwemmung und der Heilung bin; aber meine Freunde und Familie schaut mich nur entgeistert an. Ich würde gerne von anderen hören, die das selbe durchgemacht haben und ich brauche dringend Hilfe beim Beseitigen aller Salizylate aus meinem Leben; die Liste überwältigt mich schier und ich will ja nicht all meine Produkte durch Chemikalien ersetzen, die dann wieder andere Probleme verursachen. Ich freue mich darauf, diese Krankheit mit Euch zusammen zu überwinden.... Antwort des admin-Teams: Willkommene A.! Bitte sei nicht bekümmert über das Weglassen Deiner Produkte. Wenn es den Unterschied zwischen „einem Leben haben“ oder „kein Leben haben“ bedeutet, ist es das wohl wert. Produkte auf Pflanzenbasis werden mit Konservierungsmitteln behandelt, um sie "frisch" zu halten, und das ist auch nicht unbedingt gesund. Du musst die Salizylate meiden wie die Pest ! Bitte mach Dich mit den unten stehenden links vertraut. Es sind Hinweise auf unserer Webseite. Sie helfen Dir, Dinge zu finden, die sicher sind. Benutze die Produktliste nur als Führer um zu sehen, wo man anfängt. Ich weiß, daß es im Augenblick überwältigend scheint, aber, sobald Du es gelernt hast wird es zur zweiten Natur. Drucken diese beiden Seiten aus und nimm sie mit zum Einkaufen: http://www.fibromyalgiatreatment.com/salfreeQuickRef.htm http://www.fibromyalgiatreatment.com/salicylate_search.htm Wenn Du Deine bisherigen Produkte noch nicht kontrolliert hast, dann bist Du nicht Salizylatfrei und das Guaifenesin wirkt nicht. Nimm das Guai nicht, bis Du alle fraglichen Produkte herausgenommen hast. Wenn Du HG hast, dann musst Du Dr. Str. Amands HG-Diät befolgen. Dr. Str. Amand betont immer wieder, wenn man die HG nicht behandelt, wird keine noch so hohe Dosis vom Guai helfen, sich besser zu fühlen. Wir sind hier, Dir zu helfen die Therapie richtig durchzuführen. Nimm Dir die Zeit unsere gesamte Webseite durchzulesen. Es gibt eine Fülle an Informationen hier. Wenn`s geht, besorge Dir die Neuauflage von Dr. Str. Amands Buch. Du kannst es gar nicht oft genug lesen. Sobald Du alles gelesen hast und noch Fragen dazu hast, dann komm zu uns, wir werden sie beantworten. Wir geben unser bestes um Dir auf den richtigen Pfad zu helfen. Ist hier ein weiter link der Dir hilft: www.fibromyalgiatreatment.com/board
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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12

Samstag, 1. Februar 2014, 15:22

Beiträge zum Mut machen beim Durchhalten

s16
76 J. Guai. 27. 03. 04 /2400mg/Tag,1200-600-600. Ich gründete am 10.10.2005 das Forum Contra-dem-Schmerz.
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