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Freitag, 15. Mai 2009, 09:43

Forschungsstudien zum Thema CFS/Fibromyalgie / Forschungsstudie mit Dr. Amand

Interessante Studien zum Thema CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom), Fibromyalgie




"Chronic fatigue syndrome and mitochondrial dysfunction"

Autoren: Prof. Norman Booth der Oxford Universität, Dr. John McLaren Howard, Acuman, Dr. Myhill

Den kompletten Text der Studie können sich runterladen unter: “www.ijcem.com/files/IJCEM812001.pdf

„Unsere Studie, die beweist, dass das chronische Erschöpfungssyndrom eine physische Ursache hat, wurde heute im International Journal of Clinical and Experimental Medicine veröffentlicht.

„Wir freuen uns über den ATP Profile Test, da wir nun einen Test haben, der objektiv das CFS feststellt, was gleichzeitig beweist, dass diese Krankheit eine physische Ursache hat. Dieser Test zeigt eindeutig, dass kognitive Verhaltenstherapie, gestaffelte Sportübungen und Antidepressiva irrelevant bei der Behandlung der Ursache dieser Krankheit sind.“

Dr. Sarah Myhill, www.doctormyhill.co.uk


** kurze Zusammenfassung:

In dieser Studie veröffentlichen Britische Wissenschaftler die Entwicklung eines Bluttestes, der nachweist, dass bei CFS eine Störung in den Mitochondrien vorliegt.

Dr. John McLaren Howard entwickelte den Test, „ATP Profiles“, der das Verhältnis misst, in dem ATP in den Zellen recycelt wird. Dieser Test misst nicht nur das Verhältnis, in dem ATP hergestellt wird, er kann auch feststellen, wo das Problem liegt.

Der zweite Aspekt des Testes ist die Effizienz, in der ATP aus ADP hergestellt wird.

Die dritte Möglichkeit ist, dass das Protein, welches ATP und ADP durch die mitochondrischen Membrane transportiert, beinträchtigt ist und auch das wird gemessen.

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"Abnormal Impedance Cardiography Predicts Symptom Severity in Chronic Fatigue Syndrome"

Die Studie kann heruntergeladen werden unter:

www.cfids-cab.org/cfs-inform/Coicfs/peckerman.etal.03.pdf

** kurze Zusammenfassung:

Dr. Arnold Peckerman entwickelte den Test „Q-Scores“.

„Q“ steht für Herzminutenvolumen in Litern und dies kann mit einer absolut nicht-invasiven Methode, genannt „Independence Kardiography“ gemessen werden. Bei gesunden Menschen liegt das Herzminutenvolumen bei 7 Litern in liegender und 5 Litern in stehender Position. Bei CFS Patienten liegt das Volumen bei 5 Litern in liegender und 3,5 Litern in stehender Position. Bei diesem Level hat der Patient ein Herzvolumen das grenzwertige Fehlfunktionen in den Organen auslöst.

Geringes Herzvolumen erklärt die Symptome von CFS

Die Aufgabe des Herzens ist es, den Blutdruck aufrecht zu halten. Wenn der Blutdruck fällt, beginnen die Organe zu versagen. Wenn das Herz als Pumpe nicht ausreichend arbeitet, ist der einzige Weg den Blutdruck aufrecht zu halten, wenn die Organe mit weniger Blut versorgt werden. Die Organe werden nach Wichtigkeit zurückgefahren, d.h. zuerst die Haut, dann die Muskeln, gefolgt von der Leber, Darm, Gehirn und schlussendlich das Herz, die Lungen und Nieren. Wenn diese Organsysteme in Ihrer Arbeit zurückgefahren werden, löst dies weitere Probleme aus, wie eine Überbelastung an Giftstoffen, Anfälligkeit für Viren, was die Mitochondrien weiter schädigt, wodurch alle Probleme der CFS Patienten noch schlimmer werden.

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"City of Hope Studie"

Der Fachbericht kann heruntergeladen werden unter:

www.fibromyalgiatreatment.com/City%20of%20Hope%20Reprint.pdf

Neuste Veröffentlichung vom 30.12.09 der laufenden Studie:

http://www.fibromyalgiatreatment.com/FMS-PlosOne.pdf


** Zusammenfassung:

„Hohe Werte von MCP-1 und Eotaxin im Blutplasma belegen die immunologische Grundlage für Fibromylagie“

„Die Funktion unserer Gene ist es, die Bildung von Proteinen im gesamten Körper zu regeln. Sie kennen diese Proteine als Enzyme, Hormone, Antikörper, Teile der Zellstruktur, usw. Unsere Studie untersuchte 25 zirkulierende Proteine, die als Cytokine oder Chemokine bekannt sind. Wir fanden heraus, dass einige im Blut sowohl von Patienten als auch deren Angehörigen (mit oder ohne FMS) im Vergleich zu normalen Kontrollen abnormal erhöht waren.“

„Zwei Proteine waren am markantesten erhöht. Sie sind bekannt als Eotaxin und MCP-1 (monocyte chemotatic protein-1). Nacheinander geprüft zeigten die Erhöhungen bei bis zu 50% der Patienten korrekt eine FMS an. Wenn jedoch 2 weitere, weniger markante, abnormale Cytokine (insgesmt 4) in den Test miteinbezogen wurden, stieg die diagnostische Wahrscheinlichkeit auf etwas zwischen 70 % und 80 % an. Diese zwei zusätzlichen Cytokine sind: TNF-alpha und IFN-gamma. (tumor necrosis factor alpha und interferon-gamma).“

„Interessanterweise war das Eotaxin bei mit Guaifenesin behandelten Patienen noch höher. MCP-1 andererseits zeigte das selbe erhöhte Niveau bei behandelten und unbehandelten FMS Patienten. Die anderen beiden Cytokine fielen jedoch auf ein normales Niveau bei mit Guaifenesin behandelten Patienten. Offensichtlich stellt sich die Frage, warum FMS Patienten mehr Eotaxin benötigen, um sich vor etwas anderem zu schützen – z.B. entzündliche Auswirkungen anderer Cytokine. Aber sicherlich reflektiert es, dass Guaifenesin eindeutige Auswirkungen auf Cytokine hat, die bisher unbekannt waren.“

Dr. Amand, www.fibromyalgiatreatment.com
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PDF-Datei / Zusammenfassung verschiedener Studien und Behandlungsansätze bei FMS


http://arztforumfreiburg.de/aff/vortraeg...ALGIE140109.pdf