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birgit

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  • »birgit« ist der Autor dieses Themas

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Wohnort: Saarland

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Montag, 10. März 2014, 07:01

Die Fibrogeschichte von Claudia C. Marek Präsident(in) des Fibromyalgia Treatment

Ich kann ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, wer ich ohne Fibromyalgie war. Diese Krankheit hatte fast von Anfang an mein Leben geformt.
Als Kind hatte ich Blasenentzündungen schon lange bevor ich zur Schule kam, die sich bis vor ein paar Jahren, nachdem ich mit Guaifenesin begann
fortsetzten. In der Grundschule waren es Reizdarmbeschwerden, die hatte ich nach der 4. Klasse regelmässig. Zu diesem Zeitpunkt fehlte ich oft wochenlang
in der Schule. In der High School begann es mit Kopfschmerzen, Bein- und Muskelkrämpfen und Rückenschmerzen.
Ich war kein schwächliches Kind, aber diejenige mit immer mehr geheimnisvollen Beschwerden. Meine Mutter hatte unendliche Geduld mit mir und schleppte
mich gewissenhaft von Arzt zu Arzt.
Irgendwann in der High School begannen mene chronischen, elenden Schmerzen im Beckenbereich. Trotz peinlicher und schwieriger Untersuchungen wurde
keine Ursache dafür gefunden. Meine Blase und die Schmerzen im Beckenbereich waren meine dominantesten Beschwerden. Ich prallte zwischen Gynäkologen
und Urologen wie ein Tischtennisball hin und her, beide zuckten nur mit den Schultern.
Meine körperlichen Probleme und meine Stimmungsschwankungen haben sicherlich zu der Suche nach mir selbst, eine alleinerziehende Mutter mit zwei
kleinen Söhnen Mitte der dreißiger Jahre beigetragen. Ich habe es nie zugelassen aber ich hatte Schmerzen, körperliche und emotionale und meine
Schwangerschaften haben nicht geholfen. Ich konnte dies alles kaum bewältigen und war immer an meiner Grenze.
Als ich 36 Jahre alt war und nach einem weiteren Anfall von Schmerzen im Beckenbereich bekam ich 2 starke Antibiotika und eine OP war geplant.
Aber am Vorabend der OP hatte ich gekniffen. Ich rebellierte gegen die Idee des Seins-aufgeschnitten zu werden um zu sehen, was bei mir falsch
sein könnte. Die Antibiotika machten mich zu krank, um aufzustehen, und ich warf sie weg und annullierte alle meine Termine. Anstelle der Suche
nach Antworten, die ich nie gefunden hatte, versuchte ich mich mit Zucker, Kaffee und Schmerztabletten ( wenn es wirklich ganz schlecht war )
über den Tag zu bringen. Es war nicht klug aber mir stand keine andere Alternative zur Verfügung.
Im Jahre 1988 nahm ich eine Arbeitsstelle bei Dr. Paul St. Amand an. Dort erkannte ich schon früh, dass meine jüngere Schwester, damals nur knapp
"Fibrositis" genannt hatte. Müdigkeit und Muskelschmerzen waren ihre Beschwerden, das typische Fibromyalgieaushängeschild.
Als meine Schwester die Behandlung begann, lernte ich immer mehr über Fibromyalgie und ich fragte mich, ob ich nicht auch davon betroffen bin.
Ich hatte täglich Kopfschmerzen und erkannte nun auch den Zusammenhang mit der Blase. Da kein Arzt in der Lage war mir zu helfen, dachte ich,
was habe ich zu verlieren.
Ich habe eine hohe Dosis, bin ein Langsamausschwemmer ( ich bin immer der schwierigste ) und ich vertiefte mich voll in das Protokoll.
Mir fiel keine bessere Idee ein, was ich sonst tun könnte.
Eines Tages bemerkte ich, dass ich seit 6 Monaten keine Blasenentzündung mehr hatte. Als ich wiederum eines Tages meinen jüngeren Sohn in die Schule
fuhr, erlebte ich die erste Stunde ohne Schmerzen in meinem Körper. Symptome, die ich nicht mit Fibromyalgie in Verbindung brachte, wie meine
Kontaktdermatitis wurden allmählich besser.
Heute bin ich 57 Jahre alt ( Anmerkung d. Übsetzers 2008 wurde der Artikel verfasst ). Meine Söhne sind erwachsen und werden auch auf Fibromyalgie
behandelt. Mein ältester Sohn Malcom hatte vollwertige Fibromyalgie im Alter von 10 Jahren. Meine kleine Nichte im gleichen Alter hat heute mit
chronischen, unerklärlichen Blasenschmerzen zu kämpfen. Meine Familie ist gespickt mit Fibromyalgie- Kohlenhydrat- Intoleranz und Hypoglykämie.
Aber jetzt haben wir Wissen und Munition.
Ich fühle mich besser als in meinen 30er Jahren, bin stärker und glücklicher. Meine Botschaft ist, wenn ich eine habe, nicht aufzugeben und nochmals
nicht aufzugeben. Es lohnt sich !
Ich bin glücklicher, stärker und gesünder als ich es je gewesen bin. Ich kann mehr machen als ich es mit 30 Jahren je konnte. Claudia C. Marek
Guaifenesin seit 5.6.2008, 63 Jahre z. Zeit 2400 mg Langzeitguai 900 mg Kurzzeitguai
liberale Diät, da sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt.